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Betrachtung zum Palmsonntag

Sechs Tage vor dem Osterfest kam der Herr in die Stadt Jerusalem. Da liefen ihm Kinder entgegen mit Palmzweigen in den Händen und riefen: Hosanna in der Höhe! Sei gepriesen, der du kommst als Heiland der Welt. (Eröffnungsvers der Messfeier) In diesem Jahr gibt es wegen der Corona-Pandemie keine öffentlichen Gottesdienste am Palmsonntag, in der Karwoche und an Ostern. Keine Segnung der Palmen auf dem Kirchplatz. Keinen festlichen Einzug in die Kirche. Wir beten zuhause. Die Kirche ist aber offen für das stille Gebet Einzelner. Die Osterkerze brennt als Zeichen der Hoffnung in diesen schweren Zeiten. Am Sonntag um 10.00 Uhr läuten die Glocken aller Ulmer Kirchen, ebenso am Abend des Gründonnerstags und in der Osternacht. Priester feiern Gottesdienste ohne versammelte Gemeinde in den Anliegen der Menschen, vor allem für die, denen die Corona-Pandemie zusetzt. Wir vertrauen auf Gott und halten zusammen. Wir beten zu Jesus Christus. Er ist der Heiland der Welt. Er kann heilen, was krank und gefährdet ist. Wir beten um Gerechtigkeit und Frieden für die Menschen im Heiligen Land und in der ganzen Welt. Für die Kranken, die unter den Folgen der Pandemie leiden. Für alle, die den Kranken beistehen, und für alle, die durch Ihren Dienst unser Leben ermöglichen und schützen. Für unsere Verstorbenen um ewiges Leben. Herr Jesus Christus, du hast für uns Leiden und Tod auf dich genommen. Auch im Leid bist du einer von uns. Dir sei Lob und Ehre in Ewigkeit. Amen. Ihnen allen wünsche ich Gottes Schutz und Segen.

Ihr Pfarrer Dr. Bernhard Lackner