Don Bosco aktuell

ICH SPÜRE UND SEHE MEINE UMRISSE!

korper sw

Um einmal auf eine ungewohnte Art seinen Körper zu spüren und zu sehen, gab es ein besonderes Angebot: In unserem ‚weißen Raum‘ legte sich ein Kind auf den Boden. Ein anderes Kind umlegte es mit Bauklötzen.

Als das Kind ganz umrahmt war, stand es auf, betrachtete seine Silhouette und benannte seine Körperteile. Dabei entdeckten wir: „Wir haben keine Spaghetti-Beine.“

Lichtquellen

„Dicke rote Kerze, Tannenzweigenduft und ein Hauch von Heimlichkeiten liegt jetzt in der Luft!“ So lautete unser Epochenthema zur Advents- und Weihnachtszeit 2020. Wir wollten diese Zeit ganz bewusst mit unseren Sinnen wahrnehmen, denn diese sind für unseren Körper und unsere Gesundheit sehr wichtig.

Diese Sinne waren für uns besonders interessant:

Sehen: Advents- und Weihnachtssymbole, Kerzenschein, Lichterketten

Hören: Advents- und Weihnachtsgeschichten, Lieder, leise Töne

Riechen und Schmecken: Tannenzweige, Duftkerzen, Zitrusfrüchte

Fühlen: Tannenzweige, Moos, Zapfen, Kalt und Warm

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Um sehen zu können, brauchen wir Licht.

Hier haben wir unterschiedliche Lichtquellen                                                                      

in unsere Kreismitte gelegt und sie benannt.

Wir haben eine Lichtquelle versteckt und

ein Kind durfte erraten, welche Lichtquelle fehlt ….

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 Dann haben wir die Lichtquellen sortiert:                                                          

  • Natürliches Licht
  • Elektrisches Licht
  • Licht aus Feuer

So feierte die Krippe die Adventszeit

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Für die Krippenkinder begann im Dezember eine ganz besondere Zeit. Es fand täglich ein besinnlicher Morgenkreis statt. Gemeinsam wurden Adventslieder gesungen und die Erzieherinnen erzählten jeden Tag einen kleinen Teil der Weihnachtsgeschichte. Der Weg zur Krippe wurde mit Ostheimer Krippenfiguren und Naturmaterialien nachgestellt. Die Krippenfiguren wanderten mit Hilfe der Kinder jeden Tag ein Stückchen näher zur Krippe. Auch einen Adventskalender und einen Adventskranz gab es. Das erste größere Ereignis in der Adventszeit war der Nikolaustag. Alle Kinder brachten einen Socken von zuhause mit, damit dieser vom Nikolaus gefüllt werden konnte. Am Ende dieser besinnlichen Zeit fand dann die Weihnachtsfeier statt. Für die Kinder gab es ein leckeres Weihnachtsfrühstück und eine Bescherung mit Geschenken für die Gruppen. Das gemeinsame Singen, Erzählen und Spielen sorgte für ein „tolles Miteinander“ in der Krippe.

Simone Holl

„Lasst uns froh und munter sein…….“

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Getreu diesem Motto ließen wir uns durch Corona das Fest des hl. Nikolauses nicht vermiesen. Anders als bei den vorherigen Nikolausbesuchen zogen sich die Kinder am Montag, 7. Dezember ihre Winterkleidung an, denn in diesem Jahr sollte uns der Nikolaus im Garten besuchen. Gemeinsam machten wir uns auf den Weg in unser „Lager“, wo wir gespannt auf den Nikolaus warteten. Ob er wohl zu uns kommt? Hat er auch Geschenke dabei? Findet er uns überhaupt im Garten? Und dann entdeckten die Kinder den Nikolaus auch schon, wie er in unseren Garten einzog. Mutig trugen sie ihm ihre gelernten Lieder und Gedichte vor und lauschten gespannt, was er ihnen zu sagen hatte. Und natürlich hatte er auch für jedes Kind etwas dabei – den gefüllten Socken, der seit ein paar Tagen von unserer Leine verschwunden war. In dieser besonderen winterlichen Atmosphäre war es für die Kinder ein tolles Nikolausfest!

Julia Stumpf

St. Martin 2020

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Glücklicherweise konnten wir auch in diesem seltsamen Corona-Jahr mit den Kindern ein kleines St. Martins-Fest feiern, obwohl der Tag mit einer aufregenden Nachricht - nicht nur für die Kinder - begann:  wir Erzieherinnen erfuhren, dass die vorgesehene Reiterin krank geworden ist und nicht kommen kann. In aller Schnelle wurde überlegt, wie wir den Tag alternativ gestalten können, damit die Kinder trotz der widrigen Umstände einen schönen Martinstag erleben. Gegen 9 Uhr erfuhren wir dann, dass eine Mama aus unserer Krippe mit ihrem Pferd einspringen kann. Die Freude war groß! Hurtig wurde der Garten mit Sitzbänken und Lautsprecher ausgestattet und es musste lediglich die Reihenfolge des Ablaufs geändert werden, nämlich zuerst der Martinsschmaus mit Kinderpunsch und Martinswecken und dann das Martinsspiel. Denn gegen 10:30 Uhr kam der 'Heilige Martin' auf seinem Pferd in den Garten geritten und spielte die Begegnung mit dem Bettler vor. Die Kinder saßen gruppenweise getrennt voneinander, schauten zu und sangen ihre Martinslieder. Sie waren beeindruckt von dem ‚echten Pferd‘ in ihrem Kindergarten. Die Kinder erhielten an dem Tag auch ihre gebastelte Laterne mit einem kleinen Geschenk von der Kita für die Familien, sodass auch zuhause gemeinsam St. Martin gefeiert werden konnte. Vielen Dank an die Reiterin mit ihrem Pferd für ihren tollen spontanen Einsatz und an die Kirchengemeinde für die gespendeten Martinswecken. 

Sylvia Löw