Aktion Hoffnung. Kleider spenden. Entwicklung stärken

So manches neue Kleidungsstück wird auch in diesem Jahr wieder unter dem Weihnachtsbaum liegen, liebevoll eingepackt in glänzendes Weihnachtspapier und sehr zur Freude des Beschenkten. So manches getragene Kleidungsstück wird sich dann nach Weihnachten im Altkleidersack wieder finden und darauf warten, in den nächsten Altkleidercontainer geworfen zu werden. Eine Million Tonnen Altkleider fallen jedes Jahr allein in Deutschland an! Wir ertrinken in einer Flut von Altkleidern. Warum sollten wir dann unsere Altkleider in einen Container der Aktion Hoffnung werfen oder bei der nächsten Altkleidersammlung an die Straße stellen?

Die Aktion Hoffnung:

  • steht für einen verantwortungsvollen Umgang mit Kleiderspenden. Die Altkleider werden ausschließlich in einem zertifizierten Sortierbetrieb auf der schwäbischen Alb sortiert. Sie ist Mitglied bei FairWertung e.V. (Infos unter: www.fairwertung.de). Aus Fasern und Stoffen nicht mehr tragbarer Kleidung werden Malervliese, Dämmmaterialien oder Teile für die Automobilindustrie gefertigt. Auf diese Weise wird gewährleistet, dass mit den anvertrauten Kleiderspenden bis zum Ende der textilen Kette verantwortungsbewusst und sinnvoll gearbeitet wird. Nicht selten wird bei den gewerblichen Sammlern nur ein geringer Teil der Altkleider weiterverkauft und der Rest landet auf illegalen Mülldeponien in Osteuropa oder wird verbrannt.
  • stärkt Entwicklung. Mit den Erlösen aus den Kleidersammlungen unterstützt die Aktion Hoffnung vielfältige Projekte in den armen Ländern des Südens: Ob Kleinkredite in Uganda, die Ausbildung von Schneiderinnen in Algerien oder ein Ausbildungszentrum in Paraguay, Schulen werden finanziert, um die Bildungsarbeit in diesen Ländern zu stärken.
  • schont Ressourcen. Die Produktion von Baumwolle ist extrem aufwändig. Im mittleren Wert werden über 10.000 Liter Wasser und immer noch eine große Menge von Pestiziden für ein Kilogramm Baumwolle aufgewendet. Deshalb ist es auch aus ökologischen Gründen sinnvoll, Kleidung, die nicht mehr getragen wird, weiter zu verwenden. Secondhand-Kleidung ist in vielen Ländern zunehmend sehr gefragt. In den Importländern leben viele Menschen vom Handel oder dem Umarbeiten von Gebrauchtkleidung. Um Ressourcen zu schonen, betreibt die Aktion Hoffnung in der Dreiköniggasse 10 in Ulm die SECONTIQUE Ulm, einen gut sortierten Second Hand Shop, in dem modische und gut erhaltene Kleidung angeboten wird. Schauen Sie doch einfach mal vorbei (Infos unter www.secontique.de).

Drei gute Gründe, Ihren nächsten Altkleidersack in einen Container der Aktion Hoffnung einzuwerfen. Für Ihre Altkleiderspende steht sowohl auf dem Kirchplatz im Nauweg 3 in Jungingen als auch bei der Gut-Hirten-Kirche im Haslacher Weg ein Container der Aktion Hoffnung bereit. Für Ihre Spende: ein herzliches Vergelt’s Gott.

 

Der Eine-Welt-Kreis von St. Josef

Sternsingeraktion 2020 in Jungingen

Frieden! Im Libanon und weltweit. Im Jahr 2020 geht es beim Drei-Königs-Singen um Kinder, die sich im Libanon nach Sicherheit und Frieden sehnen. Die Aktion unterstützt Projekte, die zum Frieden führen und dazu beitragen, dass Kinder Frieden lernen. Am 6. Januar 2020 sind die Sternsinger wieder in unserer Gemeinde unterwegs. Mit den gesammelten Spenden helfen die Sternsinger in vielen Ländern mit vielen Projekten. „Segen bringen - Segen sein“ Die Sternsinger bringen den weihnachtlichen Segen in unsere Wohnungen und Häuser und damit auch zu den Kindern in Not in aller Welt. Haben Sie Fragen zur Sternsingeraktion? Möchten Sie neu in die Besucherliste aufgenommen werden? Hat sich Ihre Adresse geändert? Dann melden Sie sich bitte bei uns:

MACH MIT BEIM STERNSINGEN!

Funkelnde Kronen, königliche Gewänder: das sind die Sternsinger! Sie ziehen von Haus zu Haus, segnen die Häuser und bitten die Menschen um eine Spende für arme Kinder. Bald beginnt auch in unserer Gemeinde die nächste Sternsingeraktion. Gehst du mit? Möchtest du dabei sein, wenn Sternsingergruppen in ganz Deutschland den Menschen den Segen bringen? Möchtest du mithelfen, dass es Kindern in Not überall auf unserer Erde besser geht? Dann melde dich bei uns!

 

Termine:

21.12.2018          17:30     Einteilung der Gruppen, Film mit Will Weitzel

03.01.2018          17:30     Kleideranprobe und Probe

05.01.2018          10:00     Probe für den Gottesdienst

06.01.2018          STERNSINGEN

Euer Sterni-Team

Claudia Faig, Anja Houdek, Sabine Linder, Christiane Röder

Erntedankfest am 20. Oktober 2019 in St. Josef Jungingen

erntedank sw

Zum Erntedankfest versammelte sich die ganze Gemeinde zum Gottesdienst, die ganz Kleinen der Kinderkirche mit ihren Familien, die Jugendlichen und Erwachsenen, die Älteren. Sie alle konnten einen prachtvollen, mit sehr viel Liebe zum Detail geschmückten Erntedankaltar bewundern. Ein herzliches Dankeschön dafür an unsere Mesnerin Waltraud Späth und ihre Helfer Edith Bührle und Walter Späth.

KiKi zum Thema „Erntedank - Herbst“

Zum Vormerken:
Nächste KiKi am Sonntag, 22.12.2019, um 10:30 Uhr!

Der Erntedank Gottesdienst der Erwachsenen lenkte den Blick der KiKi Kinder einerseits auf eine Taufe im ersten Teil, den wir gemeinsam mit den Erwachsenen in der Kirche feierten. Danach ging es für die Kinder in das Gemeindehaus, wo wir im zweiten Teil der KiKi mit einer Herbstgeschichte unseren Blick auf einen Baum und sein Blätterkleid richteten.  Der Baum ist dankbar für die Zeit mit den Blättern am Baum – die Tiere sind dankbar, für ein Blätterhaus im Winter – die Erde ist dankbar für die Blätter, die sie in Erde verwandelt. Mit dem nachfolgenden Gebet endete die Kinderkirche für die 15 Kinder und ihre Begleitungen: Gott hat eine weite Hand, für alle, Groß und Klein, und du und ich und Mann und Maus wir passen gut hinein. Bist du dort drin, hab guten Mut, denn du kannst sicher sein: Du fällst im Leben nicht heraus und wärst du noch so klein.

Bericht aus dem Kirchengemeinderat St. Josef

Der Leserbrief von Herrn Thomas Brüstle im Gemeindebrief Heft 283 veranlasste den Kirchengemeinderat, sich in den beiden Sitzungen vom September und Oktober mit dem Thema der Gleichberechtigung von Mann und Frau in der katholischen Kirche und dem Zugang zu Weiheämtern für Frauen zu beschäftigen. Wir sind überzeugt, dass die gewählten KirchengemeinderätInnen eine Verpflichtung dafür haben, zu diesen Fragen Stellung zu beziehen. Geht es doch um nicht weniger als die Zukunft und Glaubwürdigkeit unserer Kirche. Das Ergebnis der teilweise auch kontrovers geführten Diskussion veranlasste uns, folgenden Brief an unseren Bischof zu schreiben:

Sehr geehrter Herr Bischof,

getragen von der Sorge um das Heil der Menschen und um die Zukunft der Kirche setzt sich der Kirchengemeinderat St. Josef Ulm-Jungingen für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern in der Kirche ein. Der KGR unterstützt das Anliegen der Würzburger Synode und der Diözesansynode Rottenburg-Stuttgart, Frauen zur Diakonatsweihe zuzulassen. Wir bitten Sie, uns in diesen Anliegen zu unterstützen. Wir bitten Sie, sich für die Zulassung von Verheirateten zur Priesterweihe einzusetzen (Viri probati). Wir bitten Sie, die Mitbestimmung und Mitverantwortung aller in unserer Kirche weiter zu fördern, ausgehend von den guten Erfahrungen in unserer Diözese mit Kirchengemeinderäten und Diözesanrat. Große Hoffnungen setzen wir auf den synodalen Weg unserer Kirche in Deutschland. Diesen Brief haben wir in öffentlicher Sitzung am 24. Oktober 2019 beraten und beschlossen. Darüber hinaus befürworten folgende Mitglieder des KGR (8 von 10) die Zulassung von Frauen zur Priesterweihe: Prof. Dr. Meinrad Beer, Andreas Faig, Markus Häge, Andrea Kling, Dr. Elisabeth Klump, Anita Meyer, Orlando Nieva, Petra Schmuker-Elze.

Mit freundlichen Grüßen
Anita Meyer, Gewählte Vorsitzende des KGR, Pfarrer Dr. Bernhard Lackner, Vorsitzender des KGR kraft Amtes 

 

Wir wünschen uns sehr, dass der am 1. Advent beginnende Synodale Weg der deutschen Bischofskonferenz die Themen offen diskutiert und begleiten ihn mit unseren Gebeten. Letztlich geht es aber „…nicht nur um die Öffnung bestimmter (Weihe-)Ämter für Frauen, sondern um die Weiterentwicklung bestehender Ämter, die Schaffung neuer Amtsstrukturen, die dem Auftrag Jesu Christi in der Kirche gerecht werden.“ (zitiert aus dem Vortrag von Sabine Demel: Unser Pfarrer ist eine Frau - mehr als ein Traum). Dabei darf der Dialog nicht nur „oben“ geführt werden, sondern braucht eine breite Basis von unten. Wenn Sie, liebe Leserin, lieber Leser uns Ihre Meinung mitteilen wollen, können Sie das gerne tun. Sprechen Sie uns an oder schreiben Sie uns.

Anita Meyer, Gewählte Vorsitzende des KGR

Und so erreichen Sie uns: Telefon 67959 (Anita Meyer), eMail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Konzil

KiKi zum Thema „Heiliger Josef“

kiki sw

Die Familienverhältnisse Jesu sind gar nicht so einfach für Kinder zu erklären. Vielleicht kommt der gängige Begriff der Patchwork Familie den Verhältnissen Jesu am Nächsten. Am Patroziniums Sonntag stellten auch wir den Heiligen Josef in den Mittelpunkt unserer Kinderkirche. Ausgangspunkt war der Evangeliums Text, in dem Josef erfuhr, dass Maria ein Kind erwartet. In einer Legegeschichte wurde eine Episode aus dem Leben des Heiligen Josef erzählt, bei der er mit Jesus gemeinsam ein gutes Team bildete. Mit dem Basteln eines individuellen Namensschildes endete die KiKi für 27 Kinder mit ihren Begleitungen. Wir freuten uns über diese große Zahl an Kindern!

Carmen Diller, stellvertretend für das KiKi Team

Gemeindeflyer

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