urlaub

Liebe Kinder, liebe Eltern,

wie ihr bestimmt schon bemerkt habt, fand seit längerem keine Kinderkirche mehr in Jungingen statt. Normalerweise treffen wir uns für die KiKi in der Kirche vor dem Altar. Dort sind die Bänke aufgestellt, ihr Kinder dürft euch hinsetzen und eure Eltern sitzen daneben oder in den großen Kirchenbänken. Vieles ist durch „Corona“ gerade anders. Ihr geht vielleicht nicht in den Kindergarten oder die Schule, habt schon eine lange Zeit eure Freunde oder Freundinnen nicht mehr richtig gesehen und müsst nun „Abstand“ halten. Wir möchten mit Euch heute trotz Corona eine KiKi feiern. Eure Eltern haben in den Computer oder das Handy geschaut und dort ist zu lesen, wie wir uns den Ablauf in der KiKi vorgestellt haben.

Einstieg Musik:

Normalerweise singen wir zu Beginn unser Begrüßungslied „Hast Du den Mann aus Nazareth gesehen“. Darum wollen wir auch heute so starten. Singt das Lied zu Hause, wenn euch der Text einfällt …. ihr könnt aber auch gerne ein anderes Lied, zum Beispiel Euer Lieblingslied singen. Info für die Eltern: Leider können wir aus rechtlichen Gründen „Jesus von Nazareth“ hier nicht zur Verfügung stellen.

Wir beginnen die KiKi mit dem Kreuzzeichen im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Hinführung zum Thema:

Wahrscheinlich hat niemand von Euch vor, in den nächsten Tagen eine Schiffsreise zu machen. Wir werden in nächster Zeit also wohl nicht in Seenot geraten. Doch das Gefühl, dass einem der Wind ganz ordentlich ins Gesicht bläst, kennen wir seit den vergangenen Wochen noch einmal ganz neu. Auch im übertragenen Sinn. Manchmal läuft doch nicht alles so, wie wir wollen – ihr dürft nicht machen, wozu ihr Lust habt: Freunde oder Freundinnen treffen; Opa und Oma sehen; ins Schwimmbad gehen, usw. Und dann werdet Ihr womöglich erst sauer, dann zornig und wütend und fangt im schlimmsten Fall an zu streiten – mit Euren Geschwistern oder sogar mit Mama oder Papa. Dann werdet Ihr – wie man so schön sagt - von einem „Sturm der Gefühle“ durcheinandergewirbelt...Von so einem Sturm wurden auch die Freunde Jesu in der folgenden Geschichte ergriffen:

Die folgende Geschichte ist aus dem Markusevangelium.

Info für die Eltern: Bitte den 1. Film starten

Der Sturm

Bestimmt habt ihr noch einige Fragen zu unserer Jesus-Geschichte. Ihr könnt den Film gerne auch nochmals anschauen und mit folgenden Fragen die einzelnen Bilder besprechen und sie somit besser verstehen.

Zum ersten Bild: Hast Du auch schon einmal eine Bootsfahrt gemacht? Wie ist das, wenn man in einem Boot sitzt? Vielleicht schaukelt es oder man fühlt sich nicht mehr so sicher wie an Land.

Zum zweiten Bild: Stell Dir vor, Du hast z.B. eine große Feier in der Familie, im Kindergarten oder in der Schule. Der ganze Tag ist voll mit schönen Aktionen und am Abend bist Du sehr müde, weil Du so viele schöne Dinge erlebt hast. Jesus war an diesem Tag auch sehr müde, weil er viele Menschen getroffen hatte.

Zum dritten Bild: Wenn Du müde bist, was machst Du dann? Kuschelst Du dann mit Deiner Mama oder Deinem Papa auf dem Sofa? Oder brauchst Du dann Dein Kuscheltier? Ruhst Du Dich auf dem Sofa aus oder legst Dich vielleicht sogar ins Bett? Lässt Du Dir vorlesen? Jesus wollte mit seinen Freunden alleine sein und sie machten deshalb eine Bootsfahrt auf dem See.

Zum vierten Bild: Wenn man müde ist, möchte man manchmal gerne seine Ruhe haben. Stell Dir vor Du bist müde und würdest im Garten liegen und es finge plötzlich an zu regnen, zu donnern und zu blitzen? Wie würdest Du Dich fühlen?

Zum fünften Bild: Jesu Freunde haben Angst, weil sie wissen, wie gefährlich es ist, auf dem See zu sein, wenn ein Sturm aufzieht. Hast Du manchmal auch Angst? Vor was und wovor? Was tust Du, wenn Du Angst hast? Hat Dich schon einmal jemand getröstet, als Du ängstlich warst? Wer oder was gibt Dir Trost, wenn Du Angst hast?

Zum sechsten Bild: Jesus Freunde fühlen sich allein gelassen von ihm, weil er schläft, während sie gegen den Sturm ankämpfen. Kennst Du das Gefühl allein zu sein? Wann fühlst Du Dich allein?

Zum siebten Bild: Jesus Freunde sind wütend, weil Jesus schläft, während sie seine Hilfe brauchen. Kennst Du das Gefühl der Wut, wenn man Hilfe benötigt?

Zum achten Bild: Jesus schafft es, den Sturm zu beenden. Hattest Du auch schon einmal ein Erlebnis, bei dem eine Person Dir geholfen hat? Was war das für eine Situation?

Zum neunten Bild: Alles ist still und friedlich auf dem See – es kehrt Ruhe ein. Bei was oder mit wem wirst Du ruhig? Vielleicht wenn Du eine bestimmte Musik hörst oder Du in der Nähe von einem Menschen bist oder Du etwas tust, was Dir Spaß macht (z.B. puzzeln, malen, bauen ...).

Zum zehnten Bild: Jesus ist über seine Freunde verwundert, weil sie ihm nicht vertraut haben. Warst du auch schon einmal von einem Freund oder einer Freundin enttäuscht, weil er oder sie Dir nicht vertraut hat? Oder hast Du jemanden enttäuscht? Wie habt ihr euch dann wieder vertragen?

Zum elften Bild: Die Freunde Jesu sind erstaunt von seinen Taten. Gibt es etwas an Deinem Freund oder Deiner Freundin, dass Du merkwürdig findest? Was Dir vielleicht auch manchmal unheimlich ist? Was magst Du an ihm oder ihr? Worüber könnt ihr gemeinsam lachen?

Wir dürfen nie vergessen: Auch, wenn es in unserem Leben stürmisch ist, wenn wir sehr traurig oder stinksauer oder wütend sind und vor allem, wenn wir große Angst haben und meinen, allein zu sein - dann ist Jesus da. Dann dürfen wir Jesus wecken, wir dürfen zu ihm beten und ihm sagen, was uns bedrückt und wovor wir Angst haben. Er ist da. Er lässt uns nicht allein - und kann und will uns helfen! Das hat er uns versprochen. Und das dürfen wir glauben.

Info für die Eltern: Bitte den 2. Film starten

Das Gebet

 Dieses Gebet hat nochmals zum Ausdruck gebracht, dass wir nie allein sind, egal was passiert.

Bastelaktion

Oft haben wir in unserer KiKi eine kleine Bastelaktion. Darum laden wir Euch ein, ein Boot zu basteln. Ein Boot zu falten, zu malen oder auszuschneiden, zu verzieren, zu bekleben oder zu beschriften… ganz wie Ihr wollt.

Dieses Boot dürft Ihr dann in die Junginger „Sankt Josef“ Kirche bringen (Info für die Eltern: Öffnungszeiten täglich von 10 – 17 Uhr). Dort liegt ein blaues Tuch, das ist unser stürmischer See. Legt Eure bunten Boote darauf und lasst sie schwimmen. Für alle anderen Gemeindemitglieder soll dies ein Zeichen sein, dass wir alle hoffnungsvoll durch diese Zeit gehen können. Wenn Ihr Lust habt, schreibt selbst darauf (oder lasst es von euren Eltern schreiben) was euch Hoffnung gibt, wenn Ihr traurig seid.

Neben „dem stürmischen See“ liegen kleine Ausmalbildchen für Eure Leporello. Ihr dürft gerne eines mitnehmen, ausmalen und einkleben.

Wir sind miteinander verbunden! Das zeigen wir durch die gebastelten Boote in der Kirche. Wenn wir das „Vater unser“ miteinander beten, sind wir auch miteinander verbunden, so als wenn wir jetzt gemeinsam in der Kirche KiKi feiern würden:

Vater unser im Himmel…

Wir freuen uns, dass Ihr an unserer „online“-Kiki mitgemacht habt und hoffen, dass wir uns bald wieder treffen können.

Bis dahin: Segne euch der liebevolle Gott, im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Bleibt gesund und lasst Euch nicht aus der Ruhe bringen – wie Jesus!

Euer Kiki-Team Jungingen

 

10 Jahre Selbständigkeit St. Josef, Jungingen

Wenn andere Kirchengemeinden ihre Selbständigkeit aufgrund Bildung immer größerer Seelsorgeeinheiten und rückläufiger Mitgliedszahlen aufgegeben haben, so ist St. Josef zum 1. Januar 2010 selbständige Kirchengemeinde geworden. Ein Blick zurück: St. Josef war zunächst Teilkirchengemeinde von St. Georg und später vom Guten Hir-ten in Böfingen. Doch seit seinen Anfängen war St. Josef immer eine selbstbewusste Gemeinde. Pfarrer und Pfarrhaus weit weg in Böfingen. Noch heute liegt das Örlinger Tal zwischen den beiden Gemeinden, eine direkte Verbindung mit dem öffentlichen Nahverkehr gibt es bis heute nicht. Alles was in St. Josef stattfand, erfolgte mit großem Engagement vieler Ehrenamtlicher. Wir hatten ein starkes Gemeindeleben, doch kein Haushaltsrecht. Im Laufe der Jahre hat sich das Gemeindeleben verändert und war spürbar rückläufig geworden. Wie könnte das En-gagement der Gemeindemitglieder gestärkt werden? Da kam der Vorschlag des damaligen Dekans Hambücher zur rechten Zeit: St. Josef soll selbständig werden. Wir haben jetzt einen „richtigen“ Kirchengemeinderat, einen eige-nen Haushalt und stehen finanziell erheblich besser da als zuvor. Wir verhandeln im Gemeinsamen Ausschuss auf Augenhöhe mit unserer Schwestergemeinde zum Guten Hirten. Das hat den beiden Gemeinden in der Seelsorge-einheit gutgetan. Der Blick in die Zukunft: Gerade 10 Jahre ist es her, dass Pater Klaus Mertes die Missbrauchsfälle an die Öffentlichkeit brachte. Der Ruf nach Veränderungen in der katholischen Kirche wird zunehmend lauter. Zu den bereits bestehenden Reformgruppen „Wir sind Kirche“ und „pro concilio“ sind hinzugekommen „Maria 2.0“ und „Konzil von unten“ (siehe extra Artikel in diesem Blatt). Auch die deutschen Bischöfe haben erkannt, dass über Reformen gesprochen werden muss. Heiße Eisen wie die Macht in der Kirche, die Stellung der Frauen, die Sexualmoral und die Lebensform der Priester sind die Themen des Synodalen Weges. Reformen sind wichtig für die Glaubwürdigkeit der Kirche. Doch diese Themen gehen uns alle an. Jeder einzelne von uns ist gefragt: Wie ste-he ich zum Glauben, zu meiner Kirche? Mit Blick auf unser Jahresthema „Lasst frischen Wind rein“: Welches Fens-ter kann ich öffnen, dass unsere Gemeinde frischen Wind spürt? Freuen wir uns über zehn Jahre Selbständigkeit St. Josef und auf noch viele Jahre in einer geschwisterlichen Gemeinschaft in unserer Gemeinde. Mit einem Festgottesdienst am Sonntag, 10. Mai 2020 in St. Josef mit dem Chor Choreluja hätten wir gerne diese Freude zum Ausdruck gebracht ..... das mußten wir aber leider wegen der CORONA-Krise unterlassen.

Die Junginger Sternsinger waren unterwegs

sternJU sw

Am 6. Januar waren wieder ganz traditionell unsere Sternsinger in Jungingen unterwegs. Es ist wunderbar, dass sich wieder 30 Kinder und Jugendliche unserer Gemeinde auf den langen, kalten Weg gemacht haben und den Segen in die Häuser brachten. Die diesjährige Aktion stand unter dem Motto "Frieden! Im Libanon und weltweit". In der Vorbereitung haben wir von Kindern im Libanon gehört, die im Alltag unter Kriegsfolgen leiden. Und wir haben Beispiele für Projekte gesehen, in denen sich Jugendliche verschiedener Konfessionen treffen und einander kennenlernen. Mit Verständnis, Begegnungen und sogar Freundschaften werden hoffentlich weitere Kriege verhindert. Das haben wir auch im Gottesdienst aufgegriffen. Grenzen und Feindschaften hätten auch damals die Heiligen Drei Könige am Besuch der Krippe hindern können - wie gut, dass das nicht geschehen ist! Mit viel Schwung und frohem Mut zogen unsere Sternsinger also durch Jungingen. Dabei konnte sie das stolze Ergebnis von 4295,71 Euro für das Kindermissionswerk sammeln. Ein herzliches Dankeschön - an alle Sternsinger und auch alle Spender, die unsere Sternsinger so herzlich in ihre Häuser gebeten haben!

A. Houdek für das Team

Kinderfasching 2020

Kinderfasching sw

Jahresrückblick 2019 für Jungingen

Liebe Mitchristen,

„Nehmt Neuland unter den Pflug“ so lautete das Jahresthema des vergangenen Kirchenjahres. Die Aufforderung steht beim Propheten Hosea (10,12) und erging an das Volk Israel, das gerade einen wirtschaftlichen Aufschwung erlebte, die Reichen immer reicher wurden, die Armen immer ärmer. Durch die Großmächte Ägypten und Assur wurde die außenpolitische Lage gefährlich. Scharf kritisierte Hosea die Ausbeutung der Armen und die Verehrung fremder Götter. Eine gesellschaftliche Situation mit der unseren vergleichbar: die Armut in unserem Land steigt, die Menschen wenden sich anderen „Göttern“ vornehmlich dem Konsum zu. Deshalb hatte sich der Kirchengemeinderat für dieses Jahresthema entschieden. „Nehmt Neuland unter den Pflug“ Was pflügen bedeutet, hat uns beim Helferfest Dekanantsreferent Wolfgang Steffel eindrucksvoll verdeutlicht:

Pflügen bedeutet, den Boden wenden, den Boden von oben nach unten, den Boden von unten nach oben. Bereit sein zu Wende, zur Umkehr, zur Neuausrichtung.

Pflügen bedeutet aber nicht, alles gut Verwurzelte und Blühende umzuwenden. Und davon gibt es in unserer Gemeinde einiges:

  • ein eindrucksvolles Martinsspiel,
  • ein Nikolausteam, das vielen Familien die frohe Botschaft des Teilens ins Haus bringt,
  • ein wunderbar eingeübtes Krippenspiel mit begeisterten Kindern, auf das wir stolz sein können;
  • eine Sternsingeraktion, die gemessen an der Größe unserer Gemeinde eine stattliche Zahl an teilnehmenden Kindern und Jugendlichen hat,
  • die Kinderkirche geht ihren Weg mit viel Freude und Erfolg, was sich an den hohen Besucherzahlen ablesen lässt

Pflügen bedeutet, den Boden zu lockern, Verkrustungen und Verkrampfungen loszulassen und in einem guten Sinne lockerer, leichter, freier zu werden.

Das tun wir beim Feiern, ob beim Kinderfasching oder beim Fronleichnamsfest; beim eindrucksvollen Tag der Musik. Der erfolgreiche Zusammenschluss unserer beiden Chöre Singkreis und Living Voices zum neuen Chor Choreluja lässt uns Neues wagen; Träger ist jetzt auch die Böfinger Gemeinde. Den neuen Chor erleben konnten wir bei unserem Eine-Welt-Tag im November. Wir hörten ausdrucksstarke Lieder. Für 2020 plant der Chor eine klassische Messe im Mai und ein Konzert im November.

Pflügen bedeutet, den Boden zu lüften, zu belüften. Die Luft, das Wehen des Geistes hereinzulassen, uns von IHM belüften und beatmen zu lassen.

Das ist uns gelungen beim eindrucksvollen Gottesdienst mit biblischen Figuren. Die Szenen weiteten unseren Blick hinaus in die Welt: Auf die Demonstrationen in Hongkong und die Gefährdung der Demokratien weltweit durch Populisten, Kräfte von Links und Rechts; auf die Missachtung der Arbeitnehmerrechte in der Textilindustrie und die Verseuchung der Umwelt durch Pestizide; auf die drohende Klimakatastrophe und nicht zuletzt auf den Zustand unserer Kirche selbst mit der Szene, wie ein Bischof und eine Frau an unserer Kirche zerren, dass sie selbst zu zerreißen droht.

„Nehmt Neuland unter den Pflug“ - das tat der Kirchengemeinderat dann auch in seiner Septembersitzung unter dem Tagesordnungspunkt „Die Gleichberechtigung von Mann und Frau in der katholischen Kirche“. Der Missbrauchsskandal, die Aktion Maria 2.0 und der immer lauter werdende Ruf nach Gleichberechtigung von Mann und Frau, die Einhaltung des Grundgesetzes und die Veränderung der Machtstrukturen in der katholischen Kirche, diese Themen betreffen auch uns in St. Josef. Dazu Stellung zu beziehen ist Aufgabe des Kirchengemeinderates. Das ist Neuland. Bislang bezogen sich die Themen der Sitzungen eher auf interne Angelegenheiten. Jetzt weiten wir unseren Blick auf uns herum. Wir haben die Themen in mehreren Sitzungen ausführlich diskutiert und in einem Brief an unseren Bischof Gebhard Fürst unsere Sorge um die Kirche formuliert.

Diesen Weg wollen wir weitergehen. Das Jahresthema für dieses Kirchenjahr „Lasst frischen Wind rein“ soll uns dazu inspirieren. Bildlich gesprochen haben wir neues Ackerland bearbeitet und uns geerdet. Nun heißt es, einen neuen Geist hereinzulassen. Es ist eine Aufforderung an uns als Gemeinde, aber auch eine Aufforderung an unsere Kirche. Es bedeutet, Verantwortung zu übernehmen. Verantwortung für die Bewahrung der Schöpfung, für die Vielfalt unserer Gesellschaft, für die Einheit und Glaubwürdigkeit unserer Kirche. „Lasst frischen Wind rein“ -diese Aufforderung wird Papst Johannes XXIII. zugeschrieben, dem Papst, der die Kirche mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil in die moderne Zeit geführt hat. 

Eine Modernisierung unserer Kirche ist auch heute zur Herstellung ihrer Glaubwürdigkeit notwendig. In der Initiative „Konzil von unten“ haben sich in unserer Diözese der Bund der Deutschen Katholischen Jugend, eine Solidaritätsgruppe von Priestern und Diakonen, der Katholische Deutsche Frauenbund und die Initiative pro concilio zusammengeschlossen. Ziel der Initiative ist es, den kirchlichen Reformstau zu beenden. In der nächsten Kirchengemeinderatssitzung will sich der Kirchengemeinderat mit der Initiative befassen und weitere Schritte überlegen.

Liebe Mitchristen,

unsere Kirchengemeinde steht insgesamt gut da: einige unserer Baumaßnahmen sind abgeschlossen - wir freuen uns am neuen Licht in der Kirche, der Umbau der Sakristei mit Einbau der neuen behindertengerechten Toilette und der barrierefreie Zugang zur Sakristei ist fertiggestellt. Der barrierefreie Zugang zum Gemeindehaus vom Garten her wird, sofern das Wetter es zulässt, noch im Januar erfolgen. Gleichzeitig wird im kleinen Saal ein neues Türelement eingebaut. Danach erfolgt die Erneuerung der Decke im Gemeindesaal mit neuem Licht und einer Schalldämmung.

Wir haben Dank der liberalen Kirchengemeindeordnung in unserer Diözese gut funktionierende Strukturen. Der Kirchengemeinderat hat in vielen Bereichen Entscheidungsrechte. Durch die Besetzung der 50 % Stelle mit Pastoralreferent Nils Materne ist Pfarrer Lackner entlastet und Jugendarbeit und Familienpastoral können neu belebt werden. Aber am allerwichtigsten sind die vielen Helferinnen und Helfer mit den unterschiedlichsten Aufgaben in unserer Kirchengemeinde. Ohne Sie fände kein Gemeindeleben statt. Ihnen allen danke ich von Herzen für Ihre Unterstützung. „Lasst frischen Wind rein“ . Lassen auch Sie sich von dieser Aufforderung inspirieren, unterstützen Sie uns weiterhin bei unser aller Aufgabe, die Botschaft von Jesus Christus weiterzugeben und für die Glaubwürdigkeit unserer Kirche einzustehen und auch zu kämpfen. In einem knappen Vierteljahr sind Kirchengemeinderatswahlen. Unser Wahlausschuss ist bereits sehr aktiv bei der Gewinnung von Kandidaten. Der Erfolg hängt davon ab, dass die Arbeit des Kirchengemeinderats in der Gemeinde eine gute Wertschätzung erfährt und dass viele Gemeindeangehörige bereit sind, für eine begrenzte Zeit ein Stück gestalterische Verantwortung für unser Gemeindeleben zu übernehmen. Die Wertschätzung des Kirchengemeinderats ist übrigens bereits bei der Wahlbeteiligung ablesbar. In diesem Sinne bitte ich Sie herzlich und dringend, Ihr aktives und passives Wahlrecht verantwortungsvoll wahrzunehmen.

Für das kommende Jahr bitten wir. "Veni Sancte Spiritus tui amori ignem accende - Komm, heiliger Geist, entzünde das Feuer deiner Liebe".

Anita Meyer, 2. Vorsitzende des KGR Jungingen

Gemeindeflyer

Suche