Am 28. Juni 2026
Wir wollen das Evangelium verstehen. Wir fragen: Was ist tatsächlich geschehen, vor 1996 Jahren, im Heiligen Land? Jesus ruft Menschen, ihm zu folgen. Die ersten heißen Petrus und Andreas, Jakobus und Johannes. Sie sind Fischer. Jesus spricht sie an: Kommt her, mir nach. Ich werde euch zu Menschenfischern machen. Sie tun, was er sagt. Sie verlassen ihre Familie, ihren Beruf. Sie gehen mit Jesus.
Mit ihm verkünden und leben sie das Reich Gottes. Sie ziehen durch das Land. Sie werden gastfreundlich aufgenommen oder auch nicht. Man reicht ihnen einen Becher frischen Wassers oder auch nicht. Das Evangelium verkünden und leben macht Freude, meistens. Damit sind wir bei der zweiten Frage: Was sagt das Evangelium über unseren Glauben an Gott? Was bedeutet Reich Gottes, Himmelreich? Gott will, das alle gut leben können, in Gerechtigkeit und Frieden. Diese neue, gute Welt beginnt schon hier und jetzt, überall, wo Christus ist, überall, wo seine Jünger sind. Wir kommen zur dritten Frage: Was sollen wir tun? Das, was Jesus getan hat und seine Jünger: Offen sein, für die neue Welt, die von Gott kommt. Er ruft uns. Viele entdecken ihre Berufung in ihrer Familie. Viele entdecken ihre Berufung in ihrem Beruf. Dabei ist es oft nicht so wichtig, was wir tun. Wichtiger ist es, wie wir es tun. Was können wir tun, damit die Menschen, die uns anvertraut sind, gut leben können? Unser Jahresthema sagt: Der Sinn des Lebens ist erfüllt, wo Liebe ist. Manche entdecken ihre Berufung im Glauben an Gott, in einem Dienst in der Kirche, als Diakon, als Priester. Das macht Freude. Wir dürfen uns professionell mit den Fragen beschäftigen, die alle bewegen: Woher komme ich? Wohin gehe ich? Wofür lebe ich? Kann die Welt gerettet werden, und wenn ja, wie? Wir dürfen Menschen begegnen in Freud und Leid. Sie vertrauen uns. Dafür sind wir dankbar. Wir dürfen Gott begegnen. Wir schließen mit der letzten Frage: Was dürfen wir hoffen? Was wird sein ganz am Ende? Da ist nur noch Freude. Alle bekommen, was sie brauchen. Der Sinn des Lebens ist erfüllt, wo Liebe ist.
Pfarrer Dr. Bernhard Lackner
Bildnachweise:
- Priester, Diakon und Bischof im frühen Mittelalter - KI-generiert
- Jesus beruft drei Jünger - KI-generiert

