KJG und Pfadfinder helfen in schwierigen Zeiten

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Stämme Ulm-Söflingen, Ulm-Nord sowie Saint- Exupéry der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG), als auch die Ortsgruppe Böfingen der Katholischen Jungen Gemeinde (KJG) müssen aktuell wegen der Coronakrise auf ihre Gruppenstunden verzichten. Umso mehr wollen wir unsere gesellschaftliche Verantwortung in der aktuellen Lage als Jugendverbände wahrnehmen. Daher sind wir auf die Idee gekommen, einen Einkaufsdienst für Risikogruppen des COVID-19-Virus anzubieten, um für diese das Ansteckungsrisiko zu minimieren. Aber auch, wenn Sie beispielsweise Ihren vierbeinigen Liebling nicht ausführen können, stehen wir bereit. Wenn Sie also zu einer Risikogruppe gehören, scheuen Sie sich nicht, uns zu kontaktieren! Wir helfen gerne und kostenlos!

Wie läuft der erste Kontakt ab?

Sofern Sie über einen Computer oder ein Smartphone mit Internetzugang verfügen, rufen Sie unsere Web-App „Coronector“ über die Seite https://coronector.de/ auf und registrieren sich mit einer gültigen e-Mail Adresse. Nach dem ersten Login können Sie entweder aktiv ein Hilfegesuch einstellen oder eine/n in der Helferliste ehrenamtlichen Helferin/Helfer in Ihrer Nähe direkt anfragen. Sofern Sie über die og. Möglichkeiten nicht verfügen, nimmt Christoph Lubert (KJG Böfingen) unter der Telefonnummer 01515 0991535 Ihr Hilfegesuch direkt entgegen und pflegt dieses in unser Hilfesystem ein. Die telefonische Annahme findet täglich von 14-18 Uhr statt. Wir beachten dabei selbstverständlich die datenschutzrechtlichen Bestimmungen der Diözese Rottenburg-Stuttgart. (Kirchliches Datenschutzgesetz – KDG)

Im Falle einer Einkaufshilfe beachten Sie bitte folgendes:

  • Übergeben Sie Ihrer Helferin/Ihrem Helfer so wenig wie möglich persönliche Dinge. Bitte übermitteln Sie die „Bestellung“ entweder telefonisch oder als e-Mail. Das Einkaufsgeld stecken Sie bitte in einen Umschlag. Aus hygienischen Gründen sind wir verpflichtet, auf Tragetaschen des jeweiligen Supermarkts zurück zu greifen; auch wenn dies unserer ökologischen Grundüberzeugung entgegen steht.
  • Ihre Helferin/Ihr Helfer wird sich zu erkennen geben. (Pfadfinderkluft/Halstuch, KJG-Pullover oder ähnliches)
  • Sie/Er wird bei Ihnen klingeln und einen Sicherheitsabstand von 3 Metern einnehmen.
  • Sie legen das Kuvert mit dem Geld vor die Tür; nachdem die Tür geschlossen ist, nimmt sie/er es an sich und geht einkaufen.
  • Nach dem Einkauf stellt sie/er die bestellten Waren mit Kassenbon und evtl. Rückgeld vor die Tür, klingelt und nimmt erneut oben beschriebenen Sicherheitsabstand ein. Sie öffnen, verräumen die Ware sowie Rückgeld und schließen die Tür

Sofern Sie aktuell über kein Bargeld verfügen, teilen Sie dies Ihrer Helferin/Ihrem Helfer mit. In solchen Fällen gibt es Individuallösungen, die jeweils abgesprochen werden müssen. Niemand aber soll in solchen Fällen unversorgt bleiben! Bei weiteren Rückfragen wenden Sie sich an folgende Personen:

Impulse in einer Zeit, die an- und innehalten lässt

Vorerst bis zum 19. April sind alle Gottesdienste in der Diözese Rottenburg-Stuttgart abgesagt. „So sind wir sind ohne den Tisch des Brotes, ohne die heilige Kommunion, ohne die leibhaftige Begegnung mit dem Herrn“, sagt Dekanatsreferent Dr. Wolfgang Steffel. „Der Tisch des Wortes bleibt aber auch zuhause in unseren Wohnungen gedeckt. Wir können jederzeit die Bibel zur Hand nehmen.“ Um hierzu Anregungen zu geben, versendet das katholische Dekanat Ehingen-Ulm kostenlos wöchentliche Meditationsbriefe. Der erste, bereits erschienene Brief zeigt als Titel leuchtende Osterglocken vor der St. Georgskirche in Ulm. Unter dem Motto „Die Stille ist schwierig, aber sie befähigt“ wird die Einsamkeit, denen aktuell viele Menschen ausgesetzt sind, zugleich als Chance begriffen. Wer sich nicht vor der Einsamkeit fürchte, könne vergessene oder vernachlässigte Reichtümer entdecken. Aus den Bibeltexten des jeweiligen Sonntags werden ausgewählte Passagen gedeutet und in Beziehung gesetzt zu Themen, die unter normalen Umständen im Dekanatsprogramm bearbeitet worden wären. Dazu zählen neben dem Leben und Wirken des heiligen Patrick eine Erschließung des philosophischen Romans „Der Name der Rose“ von Umberto Eco, ein Gespräch mit dem Künstler Ulrich Brauchle über Aktion und Kontemplation oder eine Auseinandersetzung mit der Frage „Lässt Gott das Leid zu?“ Dazu kommen einfache Gebete, Bitten und Anrufungen. Interessierte können sich über die Dekanatsgeschäftsstelle in Ulm, Tel.: 0731/9206010, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, kostenlos die wöchentlichen Meditationsbriefe per Post oder E-Mail zusenden lassen oder über www.dekanat-eu.de herunterladen.

An die kath. Kirchengemeinden Zum Guten Hirten Böfingen und St. Josef Jungingen

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Liebe Gemeinde,

Liebe Mitchristen, was will uns Gott sagen in diesen Zeiten der Pandemie? Unsere Aktivitäten nach außen sind eingeschränkt. Umso mehr sind wir eingeladen, unsere innere Welt neu zu entdecken: Beten zuhause, bei einem Spaziergang oder in der Kirche, Lesen in der Heiligen Schrift, Stille und Meditation. Nicht angesagt ist die Frage: Was müs-sen wir jetzt trotz eingeschränkter Mittel zusätzlich machen, organisie-ren, anbieten, damit Gott die Menschen erreicht, denn ohne uns schafft er das ja nicht. Nicht angesagt ist jede Form von Aktionismus. Halten wir das aus? Dass jetzt weniger los ist? Diese Stille? Diese Leere? Ja, wir halten das aus, mit Gottvertrauen.

Lassen wir uns vom Psalm 23 leiten: Der Herr ist mein Hirte, nichts wird mir fehlen.

Ihnen allen wünsche ich ein stilles und doch gesegnetes Osterfest.
Ihr Pfarrer Dr. Bernhard Lackner

Sternsingeraktion 2020 in Böfingen

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Frieden! Im Libanon und weltweit! So lautete das Motto der Sternsingeraktion 2020. Ein Film von „Willi wills wissen – Mit Willi im Libanon“ zeigte uns, wie in diesem Land, das lange mit den Folgen seines Bürgerkrieges zu kämpfen hatte, durch Projekte ein friedliches Miteinander der verschiedenen Religionen stabilisiert werden soll. Durch ein schon vor Jahren ins Leben gerufene Projekt der Sternsinger bekommen Kinder speziellen Unterricht, in dem Akzeptanz von anderen Religionen vermittelt wird. Es wird hier vorgelebt, ein respektvolles Miteinander zu gestalten. Ebenso unterstützt das Sternsingerprojekt Schulprojekte in den überfüllten Flüchtlingsunterkünften der aus Syrien stammenden Flüchtlingen. Das ist für diese Kinder oft die einzige Chance, die Schule besuchen zu können sowie Kleidung und eine warme Mahlzeit zu bekommen. Mit dieser Botschaft im Gepäck waren unsere 39 Sternsinger im Alter zwischen 6 und 15 Jahren in unserem Stadtteil unterwegs und sammelten Geld für die Hilfsprojekte des Kindermissionswerks auf der ganzen Welt. Unsere Sternsinger brachten den Segen Gottes und die guten Wünsche für das Neue Jahr in die Häuser. Sie setzten in ihrer bunten Vielfalt von Kaspar, Melchior, Balthasar und den Sternträgern ein Zeichen, dass die Frohe Botschaft vom weihnachtlichen Frieden für die ganze Menschheitsfamilie gilt und wir miteinander verbunden sind. Gleichzeitig freuten sich unsere Sternsinger über die großzügigen Spenden, die Sie als Gemeinde gegeben haben. Unsere Sternsinger haben eine stolze Summe gesammelt und wurden so zum Segen für die Kinder weltweit. Ein besonderes und ermutigendes Zeichen der Ökumene waren wieder die vielen evangelischen Kinder mit ihren Familien, die bei der Aktion mitgemacht haben. Schön war auch, dass am darauffolgenden Montag und Dienstag in der Bodelschwingh-Schule Schüler als Sternsingergruppe die Klassen besucht haben. Eine tolle Idee, die die Solidarität von Kindern unterstreicht! Allen kleinen und großen Sternsingern, den Helferinnen und Helfern und Ihnen liebe Gemeinde ein herzliches Dankeschön dafür!

Das Sternsingerteam