Ein Schaf auf dem Kirchplatz und was es sich so denkt (2)

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Was man als Schaf auf dem Bischof-Sproll-Platz vor der Kirche so alles erlebt! Das war eine Überraschung am Gut-Hirten-Sonntag! Das weiße Tuch, mit dem ich zugedeckt war, wurde weg gezogen. Da war was zu sehen! Ganz viele Leute. Mit großen Augen. Die meisten von ihnen wussten gar nicht, dass es mich gibt. Jetzt sahen sie mich zum ersten Mal. Fast alle lachten und freuten sich. Aber nicht alle. Jemand sagte: Das Schaf ist ja riesig. Ein richtiger Brummer. Kein Schäfchen. Jemand sagte: Im Gesicht sehe ich aus wie ein Dinosaurier. Vor allem: die Augen! Das hat mich traurig gemacht. Dinosaurier sind Monster und sie sind ausgestorben. Andererseits. Unsere Kinder lieben ihre Dinos. Und vielleicht habe ich ja ein paar Gene von einem Tyrannosaurus Rex? Oder von einem Velociraptor? Ihr wisst schon. Das sind diese kleinen, schnellen Jäger mit den rasiermesserscharfen Klauen an den Vorderläufen. Also Obacht! Am Abend des Gut-Hirten-Sonntags gab es einen Vespergottesdienst. 13 Ministranten haben da ministriert. Aus Böfingen und aus Jungingen. 13 Minis in einer Vesper! Das ist Rekord. Anschließend haben sie dann ein Foto von allen gemacht. Wo? Natürlich bei mir vor der Kirche. Für die Kinder in unserer KiTa Don Bosco ist Sprachförderung ganz wichtig. Auch da helfe ich gerne mit. Neulich bringt eine Mutter ihr Krippenkind zur KiTa. Als sie an mir vorbei gehen, sagt das Kind „mäh“. Eins zu null für mich! Sagt das Schaf auf dem Kirchplatz zu

Pfarrer Bernhard Lackner

 

Fronleichnam in Jungingen – alles wie immer?

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Ja, im Grunde war wenn nicht alles, so doch vieles wie immer. Ein wundervoller Blumenteppich, ein Dank geht an Andrea  und Luca Kling, zierte den Altarraum, mit dem Thema „NEULAND“, welches auch in diesem Jahr wieder angelehnt an das kirchliche Jahresthema: “nehmt Neuland unter den Pflug“ war. Unser Festgottesdienst wurde musikalisch durch die Bläsergruppe des Musikvereins wunderbar bereichert. Der Kirchplatz war gut beschirmt, denn auch das Wetter war wie so häufig wechselhaft, was manch skeptischen Blick zum Himmel auslöste, welcher sich jedoch zunehmend von seiner besseren Seite zeigte, sodass aus Regen – ein Sonnenschutz wurde. Natürlich gab es auch in diesem Jahr ein großes Kuchenbuffet, allerlei Getränke und die beliebte Wurstbude. Nur beim Mittagessen hatte sich etwas verändert. Es wurde von Peter Späth und seinen professionellen Freunden produziert und die Besucher waren des Lobes voll. Und zur Unterhaltung in des Wortes doppelter Bedeutung: Natürlich nutze man die Gelegenheit zu guten und intensiven Gesprächen. Allerdings fehlte auch diesmal nicht der Junginger Musikverein. Was wäre Fronleichnam in Jungingen ohne diese jahrzehntelange Partnerschaft? Und was gab es für die zahlreichen Kinder? Eine kleine Spielstraße und den schon seit Jahrzehnten obligatorischen Kletterbaum. Alles in allem feierten wir ein rundum gelungenes Fest, bei dem fast alles wie immer war, einer guten und bewährten Tradition folgend. Es bleibt der herzliche Dank an alle Auf- und Abbauer, an die vielen Helfer vor und hinter den Kulissen, den Organisatoren und – vor allem an unsere treuen Besucher. Wir freuen uns auf 2020 Peter A. Bombe

Mit Mini-Kräften in die Zukunft

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Nachdem im vergangenen Jahr schon eine rekordverdächtige Anzahl neuer Ministrantinnen und Ministranten in unseren Gemeinden den Dienst aufgenommen haben, begrüßen wir auch dieses Jahr sechs „Neue“ beim „Guten Hirten“ und fünf in „St. Josef“. In Böfingen wurden Rahel, Marla, Greta, Milla, Giuliano und Sophie und in Jungingen Julian, Julia, Marie, Emma und Joshua im Rahmen von zwei sehr unterschiedlichen Gottesdiensten feierlich eingekleidet. Samstagabend am 29.6. konnten wir in Jungingen einen Gottesdienst erleben, der von den Minis und weiteren Jugendlichen gestaltet wurde: Unter dem Titel „Church For Future“ stellte „die junge Generation“ im Rahmen eines „Poetry-Slam“ teils sorgen-, teils vorwurfs- und teils hoffnungsvolle Fragen an unsere Kirche. Hoffnung habt Ihr durch den Eintritt als neue Minis gezeigt: Ihr wollt Zukunftskirche werden. Aber Eure Fragen beantworten müssen die, die sich hoffentlich auch um die „Kirche für die Zukunft“ Sorgen machen. Tags drauf waren die Minis in Böfingen dran: großer Einzug, Kreuzzeichen und los geht’s. Wir lernten von den (Ober-)Minis viel zu den Symbolen, den Geräten und den Aufgaben sowie den Gewändern unserer Ministranten. Wir konnten auch erleben, dass bei unseren Minis auf herzliche Weise Inklusion einfach gelebt wird, ohne groß darüber zu sprechen: Unsere Marla ist nicht nur dabei, sondern einfach mittendrin; kräftezehrend, aber liebevoll unterstützt von ihrer Schwester Greta, was sich diese bei der Probe auch nicht hat ausreden lassen. Zum Abschluss wurde eine große Flasche mit „Mini-Sticks“ vorgestellt. Doch diese Geschichte steht (wörtlich) auf einem anderen Blatt.

Kai Ewers

 

Ein Maß für Mini-Einsätze (Motivation und Wertschätzung)

Nach den Vermeldungen habe ich beim Gottesdienst zur Aufnahme der neuen Ministrantinnen und Ministranten in Böfingen die „Mini-Sticks-Flasche“ vorgestellt. Sie füllt sich mit Mini-Sticks jedesmal wenn ein/e Ministrant/in den Gottesdienst begleitet. Die Linien auf der Flasche stehen jeweils für 100 Anwesenheiten. Seit 31.3. wurden bereits über 200 Einsätze erreicht. Beide 100er-Marken wurden je 1-2 Wochen vor dem Zieldatum überschritten. Wir möchten für jede erreichte Linie unseren Minis mit einem kleinem Erlebnis ein gemeinsame Freude machen und unsere Wertschätzung und Dankbarkeit über ihren Einsatz zeigen.

  • 100 : Riesenportion Eis
  • 200 : MINI-Golf spielen gehen
  • 300 : Grillfest im Pfarrgarten
  • 400 : ???
  • 500 : Kinobesuch zum Weihnachtsfilm 2019
  • 600 : ???
  • 700 : Freizeitpark (Legoland?)

Ihre Mitwirkung ist herzlich willkommen: Einerseits bei Ideen für Erlebnisse (die ??? oben) mit Eignung für 9-18 Jährige, andererseits bei der finanziellen Unterstützung. Solche Ereignisse lassen sich nicht vom Ministranten-Budget allein finanzieren. Die Resonanz auf die von mir vorgeschlagene Kirchplatzsammlung durch die Minis nach dem Gottesdienst hat uns alle überwältigt: Ein wenig mehr als 150,- Euro sind zusammengekommen. Dafür von Herzen Ihnen allen ein VERGELT’S GOTT. Über durchgeführte Erlebnisse und die „Pegelstände“ der Mini-Stick-Flasche wird regelmäßig hier im Gemeindebrief und auf der Website http://minis-boefingen.de berichtet. Mit Fragen und Anregungen wenden Sie sich bitte gern an mich, Frau Voss-Lubert, die Ober-Minis oder an das Pfarrbüro.

Kai Ewers

Gemeindeausflug am 18.05.2019 ins Kloster Roggenburg

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Der diesjährige Böfinger Gemeindeausflug führte uns ins nahe Kloster Roggenburg, wobei wir schon auf der Hinfahrt in Straßenbahn, Zug und Bus großen Spaß hatten, nicht zuletzt wegen des Zughaltes in "Witzighausen", der die Kinder sehr erfreute. In Roggenburg angekommen stöberten einige noch kurz im schönen Klosterladen, bevor wir uns zum Mittagessen in den Klostergasthof begaben. Gut gestärkt machten wir uns dann auf zu einer kurzweiligen Führung im Kloster, bei der auch die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer unterhalten wurden. Anschließend starteten wir die Roggenburger Lauschtour, die uns auf verschiedenen Stationen in der wunderschönen Landschaft spannende Geschichten zu Natur und Kultur der Gegend bot und gleich zu Beginn von "Untoten" im Wald erzählte... Dank der Technikbegeisterung und -ausstattung der Jugend konnten alle die Beiträge problemlos mitbekommen, hier ein herzliches Dankeschön dafür. Eine Station der Lauschtour war die Wannenkapelle, in der wir gemeinsam eine kleine Andacht feierten. Wieder am Kloster angekommen, ging es auch schon auf den Heimweg. Ein rundum gelungener Ausflug, der Lust macht, bald wieder diese schöne Ecke unserer Heimat zu besuchen. Vielen Dank an alle, die mit organisiert haben und natürlich auch an alle, die dabei waren!

Nina Leinmüller