Caritas-Fastenopfer unterstützt sozial-karitative Projekte

In den Gottesdiensten am 27. und 28. Februar 2021 bittet die katholische Kirchengemeinde die Gläubigen beim traditionellen Caritas-Fastenopfer um eine Gabe für Menschen in Not. Die Spenden werden zwischen Kirchengemeinde (40%) und Caritasverband (60%) aufgeteilt. Mit dem Geld, das in der Kirchengemeinde verbleibt, werden Bedürftige unterstützt. Spenden sind online oder per Überweisung möglich auf das Konto der Kirchengemeinde Zum Guten Hirten mit dem Stichwort „Caritas-Fastenopfer 2021“. IBAN: DE4363 0500 0000 0003 2078. Überweisungsträger liegen auch in der Kirche aus.

Jahresrückblick 2020 in Böfingen

Lasst frischen Wind rein! Unser Jahresthema für das vergangene Jahr. Es geht zurück auf Papst Johannes XXIII. Zur Eröffnung des von ihm einberufenen 2. Vatikanischen Konzils sagte er: Öffnet die Fenster der Kirche weit, damit frischer Wind wehen kann! Frischer Wind: in der Sprache des Glaubens ist dies der Heilige Geist. Er weht, wo und wie er will. Mit frischem Wind starteten wir dann in das neue Jahr. Auch unser Wahlausschuss ging die im März anstehende Kirchengemeinderatswahl mit Energie an. Kandidatinnen und Kandidaten wurden gesucht. Diese Suche gestaltete sich allerdings schwierig. Statt der erhofften 14 Kandidaten stellten sich nur 11 Personen zur Wahl. Folglich wurde der neue Kirchengemeinderat kleiner als der bisherige. Und dann kam Corona. Die letzte Veranstaltung vor dem Lock-Down war unser Helferbesinnungstag am 07.03.2020. Auch die Wahl zum Kirchengemeinderat konnte nur noch per Briefwahl durchgeführt werden. Dies war natürlich für den Wahlausschuss und den Wahlvorstand ein Kraftakt; insbesondere dadurch, dass einige Mitglieder des Wahlvorstandes zu Risikogruppen gehörten und daher per Erlass unseres Bischofs ihr Amt nicht wahrnehmen durften. Dem Wahlausschuss und Wahlvorstand sei an dieser Stelle nochmals herzlich gedankt. Allerdings konnte sich der neu gewählte Kirchengemeinderat nicht am vor-gesehenen Termin zur konstituierenden Sitzung treffen. Daher blieb das alte Gremium noch einige Zeit länger im Amt. Sitzungen konnten jedoch keine abgehalten werden, so dass anstehende Entscheidungen im Umlaufverfahren herbeigeführt werden mussten. Hierzu zählte insbesondere noch die Genehmigung der Jahresrechnung 2019. Was aber besonders schwer ins Gewicht fiel, war die Tatsache, dass wir wochenlang keinen Gottesdienst feiern durften. Ganz besonders merkte man das in der Karwoche und an Ostern: keine Palmprozession, keine Messe zum letzten Abendmahl am Gründonnerstag, keine Karfreitagsliturgie und vor allem keine Ostergottesdienste. Das höchste Fest der Christenheit konnte nicht in der gewohnten Form gefeiert werden. Auf unserer Homepage versuchten wir dann, uns auf diese Tage in kurzen Videosequenzen zu besinnen. Auch unser Patrozinium konnte nicht stattfinden, weder Festgottesdienst mit Choreluja noch Gemeindefest. Ab Mitte Mai durften dann wieder Gottesdienste gefeiert werden. Allerdings mussten einige Regeln beachtet werden: die Anzahl der Gottesdienstteilnehmer wurde beschränkt, Abstand muss eingehalten werden, Singen und Friedensgruß per Handschlag sind nicht erlaubt. Was jedoch noch einschneidender ist: unsere schöne Kommunionordnung, bei der das gemeinsame Kommunizieren besonders zum Ausdruck kommt, musste geändert werden. Nur noch einzeln, maxi-mal der gemeinsame Haushalt zusammen, kann nunmehr die Kommunion empfangen werden. Auf Grund der Pandemieregeln konnte dann auch keine Fronleichnams-prozession und auch kein ökumenischer Gottesdienst am Schlössle stattfinden. In der Zeit der Sonntage ohne Gottesdienst bot unser Familiengottesdienstteam auf unserer Homepage sogenannte Sofagottesdienst zum Feiern zu Hause an. Hier zeigte sich dann doch der frische Wind, den wir reinlassen wollten. Auch unsere KJG zeigte sich erfinderisch. Da das traditionelle Pfingstzelt-lager ausfallen musste, boten die Lagerleiter den Jugendlichen ein digitales Zeltlager mit Livestreams an. Am 30.06.2020 konnte sich dann der neu gewählte Kirchengemeinderat zu seiner konstituierenden Sitzung treffen. Damit endete dann auch die Amts-zeit des alten Kirchengemeinderates, die Arbeit des neuen KGR konnte starten. Die Corona-Zeit hat auch eine erfolgreiche Seite. Die Nachbarschaftshilfe unter der Leitung von Frau Nordheimer und vielen fleißigen Helfern hat die 600 Stunden-Marke geknackt. Das heißt, dass pro Monat über 600 Arbeitsstunden geleistet werden. Und die Jugend der Kirchengemeinde hat in der Corona-Zeit einen Einkaufsservice für Risiko-Personen gestartet. Herzlichen Dank allen Beteiligten. Aber es geht noch besser: Herr Grillo aus unserer Gemeinde hat mal eben einen eigenen Tafelladen gegründet. Zunächst war diese neue Tafel in dem zu der Zeit ungenutzten Gemeindehaus installiert, inzwischen hat sich daraus ein Verein gegründet. Menschen in Not werden mit Lebensmittel unterstützt. Wir danken herzlichst Herrn Grillo und seinen Helferinnen und Helfern. Zum neuen Schuljahr gab es 3 Einschulungsgottesdienste statt wie sonst üblich einen einzigen. So konnten die Schulkinder gesegnet in einen neu-en Lebensabschnitt eintreten. Im Herbst traf sich doch der Helferkreis, im Da Rino saßen die Damen und Herren zusammen. Es machte so richtig Spaß endlich wenigstens in der Tischgruppe zu plaudern und sich etwas Gutes schmecken zu lassen. Und dann musste die Firmvorbereitung gestemmt werden. Herr Materne wollte dies keinesfalls online abhalten. So fand die Firmvorbereitung aus-schließlich im Freien statt. Höhepunkt war ein Gottesdienst im Pfarrgarten, 7 Feuerschalen spendet Wärme und Licht bei Dunkelheit und nasskalten Temperaturen. Die Firmlinge mit ihren Familienmitgliedern beteten und feierten in Gruppen auf dem Rasen. Es war eine ganz besondere Stimmung. - Leider ist der Firmtermin auf unbestimmte Zeit verlegt worden. Und dann kam der Advent. Überall war schon gar alles gestrichen. Aber unsere Gemeinde hat sich schnell eine Wanderkrippe bauen lassen, die durch unsere Gemeinde gewandert ist. Sie sollte die frohe Weihnachtsbotschaft ankündigen. An 2 Sonntagen haben wir Adventskränze, Gestecke, Kerzen und Karten verkauft. Ca. 600 Euro konnten einer Schule in Uganda gespendet werden. Herzlichen Dank allen, die daran beteiligt waren. Ihre Spende kommt zu 100 Prozent an und hilft. Unsere Kirche blieb am Heiligen Abend offen, der Adventsweg für Familien war ein Erfolg. Ganz zum Schluss möchte ich allen Danke sagen, die für den Betrieb dieser Gemeinde gearbeitet haben: Die Männer und Frauen vom grünen Zweig, die die Gebäude und unsere Grünanlage im Schuss gehalten haben, unsere beiden Pfarrsekretärinnen, die freundlich und umsichtig mit-gedacht und mitgeholfen haben, unsere Ministranten und Ehrenamtlichen, die sich um Corona- konforme Gottesdienste gekümmert haben, unsere Organisten und Vor-sänger, die bemüht waren, unser aller Gesang zu ersetzten und uns zu er-freuen, unsere Mesnerin Frau Wilken, die nach jedem Gottesdienst desinfiziert und lüften musste und trotzdem unsere Kirche gepflegt und mit schönem Blumenschmuck geschmückt hat. … und nicht zu vergessen unserem Pfarrer, der sich auf allen Ebenen dafür eingesetzt hat, dass unsere Gemeinde aktiv geblieben ist, gleichzeitig aber ein sicherer Ort war. Und ganz zum Schluss gehört auch Ihnen herzlichen Dank: Sie sind Gemeinde und haben durch Ihre Teilnahme an den Gottesdiensten und durch Ihr vielfältiges Engagement – alles kann man nicht aufzählen – unsere Kirchengemeinde lebendig gehalten. Mit Dankbarkeit schauen wir zurück, auf alles, was gut war. Bitte sehen Sie es uns mach, falls Sie sich einmal geärgert haben sollten. Mit Zuversicht schauen wir auf das neue Jahr und hoffen, dass uns mit Gottes Hilfe noch mehr gelingen wird.

Jahresrückblick 2020 in Jungingen

Liebe Mitchristen,

erinnern Sie sich noch an das Jahresthema 2019? Es lautete: „Nehmt Neuland unter den Pflug“. In meinem Rückblick im vergangenen Jahr habe ich beschrieben, welches Neuland wir damals betreten haben. Wir wollten über den Tellerrand von St. Josef hinaus blicken auf eine Kirche, die zunehmend ein Glaubwürdigkeitsproblem hat nach den Missbrauchsskandalen, der Ablehnung der Gleichberechtigung von Mann und Frau. Mit dem folgenden Jahresthema „Lasst frischen Wind rein“ hatten wir auf diesen frischen Wind in unserer Gemeinde gehofft. Frischer Wind bedeutet Heiliger Geist. Noch in seiner Januarsitzung hat der Kirchengemeinderat beschlossen, die Initiative „Konzil von unten“ zu unterstützen und den Synodalen Weg der Deutschen Bischofskonferenz kritisch zu begleiten. Unter dem Thema „Bleiben oder Austreten“ sollte im Frühjahr eine Gemeindeversammlung stattfinden. Wir wollten mit Ihnen, liebe Gemeindemitglieder, Neuland betreten und in unserer Kirche frischen Wind reinlassen. Das scheint bei zwölf Kirchenaustritten in diesem Jahr mehr als notwendig. Doch statt frischem Wind kam ein kleines Virus und hat uns voll ausgebremst. Zur Erinnerung: Die Sternsingeraktion Anfang des Jahres war noch ein voller Erfolg - die kommende Aktion: abgesagt! Der Kinderfasching - noch ein fröhliches Ereignis, das Virus in China weit weg oder zumindest nur in Österreich. Herzlichen Dank an die vielen Helfer. Der nächste Kinderfasching: abgesagt! Gottesdienste an den Kar- und Ostertagen - Fehlanzeige. Die Kirchen waren dieses Jahr zu Ostern komplett geschlossen. Erstkommunion: abgesagt! Beim Jubiläumsgottesdienst im Mai zur 10jährigen Selbständigkeit von St. Josef hätte der neue Chor eine wunderbare Haydn-Messe gesungen: abgesagt! Fronleichnamsfest: abgesagt! Info-Veranstaltung zu „Konzil von unten“: abgesagt! Ab Mai sind dann Gottesdienste wieder möglich, aber unter welchen Bedingungen: Teilnehmerlisten - Abstand - Maske - kein Gesang. Besonders hart trafen diese Hygiene-Vorgaben die Verantwortlichen der Kinderkirche. Wie soll das alles eingehalten werden mit kleinen Kindern? Corona zwingt uns lieb Gewonnenes zu lassen und neue Wege zu beschreiten. Kreativität ist gefragt. Zum Glück gibt es diese Kreativität in unserer Gemeinde: Das Kirchenkaffee kann nicht stattfinden - dann eben ein „Coffee to go“ mit selbst gebackenen Keksen und einem Impulstext. Eine tolle Idee. Jugendgottesdienst im Freien mit Abstand und Musik. Kinderkirche mit Familien-Inseln; Erstkommunion im kleinen und feinen Rahmen - ein ganz besonderes Erlebnis für die Kommunionfamilien. Das Gedenken an den heiligen Martin als Laternenumzug, mit Geschichte und Lebkuchen. Weil die Gemeinde nicht singen darf, tut das nun jeden Sonntag eine Schola für uns. Und nun ganz aktuell das Krippenspiel als Film unter Mitwirkung von Kinderchor und sehr engagierten Jugendlichen. Frischer Wind? Vielleicht die Zukunft? Corona ist ja noch nicht vorbei. So von vielen Aktivitäten ausgebremst, haben wir uns frühzeitig dazu entschieden, das Jahresthema weiterzuführen unter dem neuen Titel „Frischer Wind 2.0“. Wir, damit meine ich den neu gewählten Kirchengemeinderat. Die Wahl am 22. März konnte trotz des ersten Lockdowns als Briefwahl noch problemlos durchgeführt werden. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die Mitglieder des Wahlausschusses. Aber die konstituierende Sitzung des neuen Gremiums fand erst im Juni statt. Und das natürlich unter Corona-Bedingungen, das bedeutet: gestraffte Sitzung, kurze Tagesordnung, Lüftungspausen. Im Folgenden hatten wir noch vier weitere Sitzungen. Die letzte Sitzung sogar als eine virtuelle Sitzung. Für mich ist das eine Herausforderung, zum Glück nicht für die jüngeren Mitglieder des Kirchengemeinderats. Die vorgesehene Klausur muss jetzt zum zweiten Mal in den Herbst verschoben werden. Wenden wir unseren Blick auf Positives: Die Baumaßnahmen bezüglich des Gemeindesaals sind abgeschlossen, der barrierefreie Zugang, die neue Decke mit neuer Beleuchtung ist fertig und startklar für die Zukunft. Unsere Finanzen sind geordnet. Vergessen wir darüber jedoch nicht die Not der großen Hilfswerke, bei denen die Spenden eingebrochen sind aufgrund der ausgefallenen Gottesdienste. Deshalb möchte ich Ihnen die kommende Sternsingeraktion ans Herz legen. Sie findet statt unter dem Leitwort „Kindern Halt geben“. Die Kinder werden an die Haushaltungen Segensbriefe verteilen. Corona, das kleine Virus, macht mich manchmal wütend und traurig. Es stellte uns das zurückliegende Jahr immer wieder vor neue Herausforderungen und Fragestellungen. Und es zeigt auch schonungslos unsere Schwächen auf. Wie sind wir virtuell aufgestellt? Brauchen wir künftig das Internet im Gemeindehaus? Sollen wir Gottesdienste aufzeichnen und übers Internet streamen? Gottesdienste ohne Gesang? Geht das? War es richtig, beide Christmetten trotz der geringen Teilnehmerzahl durchzuführen? Was brauchen die Menschen in diesen Zeiten? Wieviel Präsenz ist notwendig? Geduld, nur Geduld! Unter dieser Überschrift schrieb der katholische Gefängnisseelsorger im „Knastbruder“, dem Blättle zur Unterstützung der katholischen Seelsorge in der Vollzugsanstalt Ulm, folgendes:

„Es ist Winter. Irgendwo in Schweden liegt mitten im Wald ein tiefverschneiter Hof. Es ist bitterkalt. Nachts träumen die Tiere in den Ställen vom Sommer. Die Kühe freuen sich auf ihre Weide, die Pferde träumen davon, über die Wiesen zu traben. Da schlüpft ein Wichtel zu ihnen in den Stall, Tomte Tummetot ist sein Name. Ergeht zu den Tieren und spricht zu ihnen. „Geduld, nur Geduld! Der Frühling ist nah.“ Bei uns ist es auch „Winter“, es geht uns wie den Tieren in diesem Kinderbuch von Astrid Lindgren. Ich träume von einer anderen Zeit. …. Je länger es geht, umso ungeduldiger werde ich. Ich sehne mich danach, viele alltägliche Dinge wieder unbeschwerter zu tun. Ich möchte Menschen wieder mit Nähe begegnen, ohne ständig auf Abstandsregeln und Hygienevorschriften achten zu müssen. Das ist der Frühling, auf den ich warte. Es wird wohl noch eine ganze Weile dauern, bis dieser „Frühling“ kommt. Aber dass er kommt, darauf vertraue ich. Und dafür gibt es gute Gründe. In der Geschichte erinnert der Wichtel die Tiere Nacht für Nacht daran, dass der Frühling kommt. Er verspricht ihnen: das, worauf ihr wartet, wird kommen. Das soll ihnen helfen, geduldig zu sein. Auch ich brauche immer wieder die Perspektive, dass es nicht ewig so bleiben wird. Auch wenn ich nicht weiß, wann es soweit sein wird. Aber der Wichtel macht noch etwas Anderes. Er weist die Tiere darauf hin, was sie haben, obwohl ihnen die Freiheit, das Licht und die Sonne des Sommers fehlen. Er sagt ihnen: Ihr steht in einem warmen Stall und habt genug zu essen. Freut euch darüber: Er will ihnen damit nicht die Sehnsucht nach dem Frühling oder dem Sommer nehmen. Aber sie sollen auch nicht vergessen, dass es ihnen trotz allem gut geht. Ich muss mir das ab zu wieder klar machen. Auf dem Bauernhof gibt es natürlich auch Menschen. Auch sie besucht der Wichtel bei Nacht. Keiner von ihnen hat ihn je gesehen. Die Kinder wünschen es sich sehr. Aber er kommt erst, wenn sie schlafen. Wenn sie dann am Morgen aufwachen, sehen sie nur noch seine Spuren im Schnee. Das Bild gefällt mir und ganz besonders gefällt mir auch, was im Buch noch über die Menschen steht. „In dieser Zeit geben die Menschen acht, dass das Feuer im Herd nicht ausgeht.“ Im übertragenen Sinn nehme ich mir genau das zu Herzen. Ich werde achtgeben, dass die Beziehungen zu meinen Mitmenschen nicht erlöschen, auch wenn noch eine Weile Abstand geboten ist. Ich halte die Sehnsucht nach Nähe wach und sage mir immer wieder selbst: „Geduld, nur Geduld! Es kommen wieder andere Zeiten.“

Liebe Mitchristen,

Die zurückliegende Corona-Zeit mit ihren Einschränkungen hat vieles verhindert, einiges Neues hervor gebracht. Wie unter einem Brennglas ist aber auch deutlich sichtbar geworden, was vorher schon nicht rund lief. Der neu gewählte Kirchengemeinderat wird sich nun erst im Herbst in einer Präsenz-Klausur mit der wichtigen Frage beschäftigen können, wie es in unserer Gemeinde weitergeht in Anbetracht der eingangs erwähnten Anfechtungen innerhalb der Katholischen Kirche. Damit ist einerseits Geduld gefragt. Andererseits wollen wir darauf achten, dass „das Feuer im Herd nicht ausgeht“. Bitte unterstützen Sie uns mit Ihren kreativen Ideen. Wie könnte man es besser darstellen als auf unserem Adventsfenster, auf dem wir alle abgebildet sind. Wir alle die Kirche abbilden. Hoffen wir auf „Frischer Wind 2.0“ - ohne Corona!

Anita Meyer

Liebe Schwestern und Brüder im Glauben,

für mich wird immer wieder deutlich, dass unser Glaube nur dann wahrnehmbar Hoffnung, Trost, Mut und Bestärkung bietet, wenn wir selbst in Beziehung zu unserem Herrn Jesus Christus treten. In Ihm ist Leben und Sein Leben ist das Licht der Menschen (vgl. Joh 1,4). Mich interessiert sehr, wie Sie Gottesbeziehung leben und ich würde mich freuen, wenn ich Sie ein Stück weit auf ihrem Glaubensweg begleiten und meine eigene Faszination für unser biblische Gottesbild mit Ihnen teilen darf. Gerne spreche ich natürlich auch über anderer seelsorgliche Belange. Angesichts der Corona-Krise sind Hausbesuche nur unter Einhaltung der derzeitig geltenden diözesanen Auflagen möglich. Trotzdem bin ich Freund persönlicher Begegnung. Gerne biete ich auch gemeinsame Spaziergänge an der frischen Luft oder andere unbedenkliche Gesprächsformate an. Melden Sie sich bei Interesse gerne bei mir.  

Michael Seitz
Auszubildender zum Ständigen Diakon  

  • Tel.: 0157 38996322
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DiakonDiakon – ein Herz für Gott, ein Herz für die Menschen – für den liebenden Christus stehen – gerufen sein – sich senden lassen – „Auge der Kirche“ für die Nöte der Menschen – Diener sein und Demut lernen – ein innerlicher, geistlicher Mensch werden… Schlaglichter, wie sie mir auf meinem Weg durch die Ausbildung zum Ständigen Diakonat begegnen. Und dieser Weg führt mich nun zu Ihnen, in meine Ausbildungsgemeinde „Guter Hirte“ in Böfingen und in dem ein oder anderen Kontext auch nach „St. Josef“ in Jungingen. Ich heiße Michael Seitz und wohne mit meiner Frau Maria und meinem Sohn Jonathan in der Innenstadt Ulms. Maria und ich sind in vielfältiger Weise in der Wengengemeinde engagiert – u.a. bei Nightfever, den „Junge Erwachsenen“, in der Firmvorbereitung und bei Gremienarbeit. Ich arbeite als Kriminalpolizist in Ulm und möchte das Amt des Ständigen Diakons später nebenberuflich, im und mit Zivilberuf ausüben. Ich freue mich auf die nächsten 3 ½ Jahre, in denen ich Ihnen in unterschiedlicher Art und Weise begegnen darf. Das erste Jahr wird durch das gegenseitige Kennenlernen geprägt sein, später kommt ein pastorales Projekt hinzu, Predigtdienst, Mitarbeit im Caritasausschuss, um einige der Ausbildungsinhalte in der Ausbildungsgemeinde anzusprechen. Ich möchte bereits jetzt Danke sagen für das offene und herzliche Willkommen in Ihren Gemeinden, das ich erfahren durfte, und freue mich Sie persönlich kennenzulernen.