Predigt am 17. März 2019

am 17. März 2019

Predigt am 2. Fastensonntag
Lesung: Phil 3, 17 - 4, 1

Unsere Heimat ist im Himmel. So schreibt Paulus im Philipperbrief. Wir haben die Stelle in der Lesung gehört. Unsere Heimat ist im Himmel. Mit dem Wort Heimat spricht der Apostel eine Wirklichkeit an, die unser Leben zutiefst prägt und bestimmt. Heimat – bei diesem Wort denken wir an einen Ort, an dem wir uns wohl fühlen, geborgen. Wir denken an Menschen, zu denen wir gehören, denen wir vertrauen: Familie, Freunde. Heimat – glücklich zu preisen sind Menschen, die genau das gefunden haben hier in dieser Welt. Heimat – was das ist? Heimat – wie wertvoll sie ist, das erfahren Menschen vor allem, wenn sie die Heimat verlieren.

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Predigt am 03. März 2019

am 03. März2019

Predigt am 8. Sonntag im Jahreskreis
Lesung: Lk 6, 43-46

„Der gute Mensch bringt aus dem guten Schatz seines Herzens das Gute hervor.“ Das sagt Jesus im Evangelium. Wenn im Herzen eines Menschen Gutes ist, dann tut er auch Gutes. So könnten wir sagen. Das ist ein wichtiger Gedanke für uns. Unser Leben hat diese beiden Seiten: das, was uns innen im Herzen bewegt, und das, was wir draußen in der Welt tun. Die Tradition, die sich auf den heiligen Benedikt beruft, kennt das Leitwort ora et labora, bete und arbeite. Beten. Wir schauen auf das, was uns in unserem Inneren bewegt, in unserer Seele, in unserem Herzen. Da sind wir mit Gott verbunden. Das ist ein Schatz. Ein guter Schatz. Beten. Aus dieser inneren Erfahrung heraus können wir hinausgehen nach draußen.

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Predigt am 24. Februar 2019

am 24. Februar 2019

Predigt am 7. Sonntag im Jahreskreis
Lesung: 1 Kor 15, 45-49

Wir werden „nach dem Bild des Himmlischen gestaltet werden“. Das schreibt der Apostel Paulus in seinem ersten Brief an die Christen in Korinth. Wir werden „nach dem Bild des Himmlischen gestaltet werden“. Wir leben ja nicht nur vom Brot. Wir leben nicht nur vom Wort. Wir leben auch von Bildern. Die Bilder. Bei uns im Garten rund um das Pfarrhaus sieht man viele verschiedene Singvögel, vor allem Amseln. Neulich waren es fünf: eine Amseldame und vier Herren.

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Predigt am 27. Januar 2019

am 27. Januar 2019

Predigt am ökumenischen Sonntag
Evangelium: Joh 9,1–7

Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus! ( 1. Kor. 1,3) Liebe Gemeinde! Es ist Mittwoch vor Weihnachten, 9:00 Uhr morgens hier im Guten Hirten. Weihnachtsgottesdienst für die Gustav-Werner-Schule. Aufgeregt strömen Schüler und Schülerinnen mit ihren Lehrkräften und Betreuern in die Kirche. Der normale, gewohnte Tagesablauf wird unterbrochen. Das ist immer spannend. Der Gottesdienst beginnt, wir beten, singen, klatschen, erfahren die Botschaft des Evangeliums. Das ein- oder andere Kind ist kaum zu bremsen. Huhu! Frau Ginsbach!!! Winkt schon beim Einzug einer meiner Schüler und ist kaum zu bremsen. Beim Singen der bekannten Weihnachtslieder dasselbe Phänomen, voller Freude und Inbrunst wird mitgesungen, gelacht. Ein Kind hat gar keine Lust, es hockt bockig in der Ecke, bis dann endlich aus sein Lieblingslied kommt.

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Predigt am 25. Dezember 2018

am 25. Dezember 2018

Predigt an Weihnachten
Evangelium: Joh 1,1–18

Wir feiern Weihnachten. Wir hören die ersten Verse des Johannesevangeliums. „Im Anfang war das Wort.“ Das ist kein einfacher Text, dieser Johannesprolog. Wir wollen die Bibel verstehen. Deshalb stellen wir vier Fragen. Sie lauten: 1. Was ist tatsächlich geschehen? 2. Was sagt uns der Text über Gott, über Jesus, über unseren Glauben? 3. Was sollen wir tun? 4. Was dürfen wir hoffen? Mit diesen vier Fragen werden biblische Texte ausgelegt, erklärt, erschlossen, seit der Zeit der Kirchenväter, seit beinahe 2000 Jahren. Es ist die Lehre vom vierfachen Schriftsinn.

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