Predigt am Gründonnerstag

am 09. April 2020

Evangelium: Johannes 13,1-15

Wenn ich über Land fahre, sehe ich sie überall stehen: Windräder. Windkraftanlagen. Hoch wie ein Kirchturm. An der Spitze ein Rotor. Er dreht sich. Mal mehr. Mal weniger. In der letzten Zeit eher mehr. Die Zeiten, in denen starke Winde wehen, Stürme, sie nehmen zu. Die Windkraftanlagen nehmen ihre Energie auf und verwandeln sie in elektrischen Strom. Umweltfreundlich. Ohne Ausstoß von Kohlendioxid. Klimafreundlich. Manche, die in der Nähe von Windrädern wohnen, fühlen sich durch sie gestört. .

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Betrachtung zum Palmsonntag

Sechs Tage vor dem Osterfest kam der Herr in die Stadt Jerusalem. Da liefen ihm Kinder entgegen mit Palmzweigen in den Händen und riefen: Hosanna in der Höhe! Sei gepriesen, der du kommst als Heiland der Welt. (Eröffnungsvers der Messfeier) In diesem Jahr gibt es wegen der Corona-Pandemie keine öffentlichen Gottesdienste am Palmsonntag, in der Karwoche und an Ostern. Keine Segnung der Palmen auf dem Kirchplatz. Keinen festlichen Einzug in die Kirche. Wir beten zuhause. Die Kirche ist aber offen für das stille Gebet Einzelner. Die Osterkerze brennt als Zeichen der Hoffnung in diesen schweren Zeiten. Am Sonntag um 10.00 Uhr läuten die Glocken aller Ulmer Kirchen, ebenso am Abend des Gründonnerstags und in der Osternacht. Priester feiern Gottesdienste ohne versammelte Gemeinde in den Anliegen der Menschen, vor allem für die, denen die Corona-Pandemie zusetzt. Wir vertrauen auf Gott und halten zusammen. Wir beten zu Jesus Christus. Er ist der Heiland der Welt. Er kann heilen, was krank und gefährdet ist. Wir beten um Gerechtigkeit und Frieden für die Menschen im Heiligen Land und in der ganzen Welt. Für die Kranken, die unter den Folgen der Pandemie leiden. Für alle, die den Kranken beistehen, und für alle, die durch Ihren Dienst unser Leben ermöglichen und schützen. Für unsere Verstorbenen um ewiges Leben. Herr Jesus Christus, du hast für uns Leiden und Tod auf dich genommen. Auch im Leid bist du einer von uns. Dir sei Lob und Ehre in Ewigkeit. Amen. Ihnen allen wünsche ich Gottes Schutz und Segen.

Ihr Pfarrer Dr. Bernhard Lackner

Predigt am 5. Fastensonntag

am 29. März 2020

Evangelium: Johannes 11,1-45

Lazarus, ein Freund von Jesus, ist gestorben. Jesus erweckt ihn zum Leben. So erzählt das Evangelium. Wie ist das zu verstehen? Die Christen der ersten Jahrhunderte kennen die Lehre vom vierfachen Schriftsinn. Wenn wir einen biblischen Text verstehen wollen, können wir vier Fragen stellen. Die erste: Was ist damals tatsächlich geschehen? Lazarus ist tot. Seit vier Tagen liegt er im Grab. Hat Jesus ihn wirklich auferweckt vom Tod zum Leben? So steht es zumindest im Johannesevangelium.

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Predigt am 2. Fastensonntag

am 08. März 2020

Evangelium: Mathäus 17,1-9

An den Beginn meiner Ansprache stelle ich ein Wort von Frère Roger Schutz, dem Gründer der Gemeinschaft von Taizé. Frère Roger sagt: „Gott ist Licht, zu blendend, als dass man ihn schauen könnte. Das Auge erblindet vor seinem Glanz. Christus fängt das verzehrende Feuer in sich auf und lässt Gott, in einer für uns fassbaren Weise, durch sich selbst hindurchscheinen. Ob wir von Christus wissen oder nicht, er ist da, bei jedem einzelnen. Er ist so unauflösbar mit dem Menschen verbunden, dass er in ihm wohnt, selbst wenn dieser es nicht weiß.

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Predigt am 7. Sonntag im Jahreskreis

am 22. Februar 2020

Predigt zum Fasnetssonntag
Evangelium: Mathäus 5,38-48

Ihr lieben Leut hier in der Kirche
Heut ist die Predigt mal in Strophen
Gereimt wie sich’s zum Fasching ghört
Ich glaube dass euch das nicht stört

„Liebt eure Feinde und tut Gutes
denen, die euch hassen; segnet
den, der euch mit Hass begegnet

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