Predigt am 27. Sonntag im Jahreskreis

am 06. Oktober 2019

Predigt am 27. Sonntag im Jahreskreis
Lesung: Tim 1, 6-14

„Stärke unseren Glauben.“ Die Bitte der Apostel könnte auch unsere sein. „Stärke unseren Glauben.“ Wir leben in einer Zeit, in der christlicher Glaube immer weniger das Leben prägt. Das Leben einzelner wie das der Gesellschaft. So scheint es. Von außen gesehen. Was freilich innen drin in den Menschen vorgeht, in ihrem Herzen, das möchte ich doch eher offen lassen. Da möchte ich mir kein Urteil erlauben. Ob da nicht doch mehr Religion ist, mehr Glaube, mehr Frömmigkeit?

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Predigt am 25. Sonntag im Jahreskreis

am 22. September 2019

Predigt am 25. Sonntag im Jahreskreis
Evangelium: Lk 16, 1-9

Was soll das denn? Der Verwalter, ihm droht die Kündigung. Was tut er? Er fälscht die Schuldscheine. Er kauft sich das Wohlwollen der Schuldner. Das ist kriminell. Betrug. Korruption. Was soll das denn? Lädt uns Jesus ein, es genauso zu machen? Schuldscheine zu fälschen, zu betrügen, Menschen zu bestechen, zu kaufen? Nein. Worum geht es dann? Der ungerechte Verwalter erkennt, wie ernst seine Lage ist. Er überlegt. Er erkennt, was ihn retten kann, und er tut entschlossen, was zu tun ist..

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Predigt am 24. Sonntag im Jahreskreis

am 15. September 2019

Predigt am 24. Sonntag im Jahreskreis
Evangelium: Lk 15, 1-10

Unsere katholische Kirche hier in Böfingen trägt den Namen des Guten Hirten. Der Gute Hirte - in der Bibel finden wir Texte, die von ihm sprechen. Drei sind uns besonders wichtig: An erster Stelle der Psalm 23, der Psalm vom Guten Hirten. Der Herr ist mein Hirte, nichts wird mit fehlen. Viele kennen den Psalm auswendig. Unsere Kommunionkinder lernen ihn. Sie gestalten eine Gebetsuhr, eine Scheibe aus Karton. Auf ihr sind die einzelnen Verse des Psalms im Kreis angeordnet wie die Stunden auf dem Zifferblatt einer Uhr. Psalm 23 ist uns wichtig. Genauso wichtig ist uns das 10. Kapitel im Johannesevangelium. Jesus sagt: Ich bin der Gute Hirte. Ich bin gekommen, damit die Menschen das Leben haben, Leben in Fülle. Der dritte Text schließlich ist das Gleichnis vom verlorenen Schaf. Wir haben es soeben gehört. Ein Mann besitzt 100 Schafe. Eines geht verloren. Er lässt die 99 in der Wüste zurück und sucht das verlorene.

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Predigt am 18. Sonntag im Jahreskreis

am 04. August 2019

Predigt am 18. Sonntag im Jahreskreis
Evangelium: Lk 12, 13-21

Nehmt Neuland unter den Pflug! Das ist unser Jahresthema in diesem Jahr 2019. Nehmt Neuland unter den Pflug! Dieser Satz könnte über dem heutigen Evangelium stehen. Ein Kornbauer, ein Gutsbesitzer, ein Agrarunternehmer, er erwartet eine große Ernte. Er stellt fest: Meine Scheunen sind zu klein. Was tun? Er beschließt: Ich reiße die alten, kleinen Scheunen ab und baue neue, größere, für die neue reiche Ernte. Damit kann ich viele Jahre sorglos leben, ausruhen, essen und trinken, das Leben genießen. So denkt er. Doch in der nächsten Nacht stirbt er. Seine neuen großen Speicher, seine reiche Ernte, sein Vermögen, es nützt ihm nichts. Nehmt Neuland unter den Pflug! Er hat etwas Neues gewagt, neue große Scheunen wollte er bauen, und doch hat er das Falsche getan.

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Predigt am 20. Juni 2019 - Fronleichnam

am 20. Juni 2019

Predigt am Fest Fronleichnam
Lesung: 1 Kor 11, 23–26

Kinder und Jugendliche aus unserer Seelsorgeeinheit waren in den Pfingstferien im Zeltlager, in diesem Jahr auf dem Zeltplatz Michelsberg, zwischen Dillingen und Nördlingen gelegen. Es ist ein wunderschöner Platz im Fränkischen Jura, Mittelgebirge, grüne Hügel, weiße Jurakalkfelsen, ein kleiner Bach. Das Zeltlager hat immer ein Motto, ein Thema. Das erfahren die Kinder aber erst, wenn sie auf dem Zeltplatz sind. In diesem Jahr war das Motto „Wilder Westen“, Cowboys, Indianer, das volle Programm.

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