Der Anfang dieses Liedes hatte dieses Mal auch außerhalb der Weihnachtszeit einen guten, nämlich ökumenischen Sinn. Beide Böfinger Gemeinden feierten in der Auferstehungskirche am 21.09. gemeinsam ihren sonntäglichen Gottesdienst. „Herbei oh ihr Gläubigen!“ hatte sich wohl auch die Regionale Planungsgruppe Böfingen gedacht, als sie mit den beiden Gemeinden zum „Böfinger-Big-Band-Biergarten“ im Anschluss an den ökumenischen Gottesdienst aufrief. Im Freien vor der Auferstehungskirche, sowie im und am Gemeindehaus, gewann die ökumenische Gemeinsamkeit auch eine willkommene weltliche Bedeutung. Die herbeigekommenen frühschoppten inmitten eines kulinarisch breit angelegten, dem Schlaraffenland schon etwas ähnlichem Gebiet. Groß und Klein, Alt und Jung begegneten einander bei reichlicher Auswahl vom Grill, bei Salaten, Getränken, schließlich auch bei Kaffee und hausgemachtem Kuchen. Der Geräuschpegel ließ erkennen, wie alle reichlich miteinander redeten. Auch manche sich zu manchen wandten, die vorher sich nur vom Sehen kannten. (Das Reden tut dem Menschen gut, besonders, wenn er's selber tut, meinte W. Busch.) Nicht wenige Zuhörer wurden, sichtbar an ihren Bewegungen, von der Big-Band erfasst. Wenn ein Schwersthöriger dabei gewesen wäre, hätte er unschwer, allein an den Bewegungen, den jeweiligen Rhythmus erkannt. Die Bigbandigen haben unter der Leitung von Holger Kämmerer abwechslungsreich gekonnt gute Stimmung gemacht. Zu beachten ist auch jetzt noch: die sehr große Mühe für Auf- und Abbau, Backen und Garen, Säubern und Aufräumen, Kassieren und Abrechnen und noch einiges andere und der dazu gehörige Zeitaufwand. Ein großes Bravo für das funktionierende Zusammenwirken sehr vieler Einzelleistungen. Und dann ein ganz herzliches Danke für Euch alle, die Ihr aktiv dabei ward! Von eurem Einsatz verbleiben angenehme Erinnerungen an ein gemütliches Zusammensein, das ihr möglich gemacht habt.
Friedrich Hefermann
Das Steinacher Ried bei Bad Waldsee lockte 42 Teilnehmer an. Pünktlich fuhren wir mit dem Zug nach Aulendorf und nach dem Umsteigen nach Bad Waldsee. Das Städtchen ist sehr schön. Wir besichtigten die Kirche St. Peter, die eine lange Halle und eine schöne Decke und einen schönen Altar hat. Der Rundgang durch Bad Waldsee führte uns auch zur Spitalkapelle und wieder zum See. Bad Waldsee hat ein Moor- und ein Kneippheilbad. Unsere Wanderung führte den schönen Heidekrautweg entlang zum Rasthaus Rotes Haus. Wir sahen das Moor, Heidekraut, Pilze und Preiselbeeren. Und wir wurden von den Schnaken gesehen beziehungsweise gestochen. Das Moor ist bewachsen von unterschiedlichen Bäumen und Büschen. Die Familie. die das Gasthaus bewirtschaftet bekochte uns gut und als Nachtisch gab es leckere Apfelküchle. Das gemeinsame Singen bei schönem Wetter im Freien war sehr schön. Der größte Teil der Gruppe wanderte 6 Kilometer durch Wald und Wiesen nach Aulendorf. Der Bahnhofbereich ist in der "Unterstadt". Fast wie Pfadfinder suchten wir in der "Oberstadt" die Eisdiele. Nach einer leckeren Eiskugel trafen wir uns am Bahnhof zur Rückfährt. Müde aber glücklich erreichten wir gegen 18:30 Uhr Ulm. Vielen Dank an die Organisatoren.
Dorothee Ott
Am 04.08.2014 wurde die erst im vergangenen Jahr eröffnete Krippe, sowie der Kindergarten, der Kindertagesstätte St. Christophorus als Haus der kleinen Forscher ausgezeichnet. Die Erzieherinnen der Kindertagesstätte haben sich im vergangenen Jahr intensiv mit dem Thema Naturwissenschaft im Kleinkindalter auseinandergesetzt. Grundgedanke ist der Forscherdrang des Kindes. Aus der Idee der Kinder entstand auch das Zertifizierungsprojekt zum Thema Feuer. Gemeinsam wurden ein Kerzenaufzug, ein Vulkan und ein Feuerlöscher gebaut. Auch bei der Feuerwehr Ulm waren die Kinder zu Besuch. Ebenso spannend war für Erzieher, wie Kinder, der Teebeutelfug. Fotos und eine Experimentiermappe haben dieses Projekt, das im vergangenen Jahr den Kitaalltag begleitet hat, dokumentiert. Außerdem wurden sowohl in den Kindergarten- als auch in den Krippengruppen, für die Kinder, frei zugängliche Forscherecken eingerichtet. Diese nutzen die Kinder täglich zum experimentieren. Das Haus der kleinen Forscher ist eine Zertifizierung der IHK, die dazu dienen soll das naturwissenschaftliche Arbeiten bereits im frühen Kindesalter zu fördern. Die IHK möchte eine nachhaltig positive Einstellung zu Naturwissenschaften, Mathematik und Technik fördern. Experimentieren fördert nicht nur die Neugier und Begeisterung für naturwissenschaftliche und technische Phänomene, sondern auch eine Reihe weiterer Basiskompetenzen, die die Kinder für ihren späteren Lebensweg benötigen. Dazu gehören u. a. Sprachkompetenz, Sozialkompetenz und Feinmotorik sowie ein Zugewinn an Selbstbewusstsein und innerer Stärke. Besonders engagierte und qualitativ hochwertige Einrichtungen dürfen sich um eine Zertifizierung bewerben. Die Kita St. Christophorus hat es geschafft! Am 04.08.2014 fand dazu eine große Zertifizierungsfeier statt. Die Kinder sangen ein Forscherlied und zeigten ein Spiel zum Thema Feuer. Die Vorschulkinder stellten ihr Lieblingsexperiment - den Feuerlöscher - vor. Anschließend erhielten die Kinder, von Frau Begande von der IHK Ulm, ein Forschershirt und die Erzieherinnen für ihre großartige Arbeit eine Urkunde. Nun ziert die Hausfassade die Plakette der IHK Ulm als Haus der kleinen Forscher. Momentan sind noch wenige Plätze in den Krippengruppen frei. Sollten Sie Ihr Kind im Haus der kleinen Forscher anmelden wollen, sollten Sie sich schnellstmöglich melden (Tel. 0731 263508). Die Kita freut sich schon auf Sie! 50-jähriges Jubiläum Wie schnell doch die Zeit vergeht! Die Kindertagesstätte St. Christophorus gibt es nun bereits seit 50 Jahren. Das Erzieherteam nimmt dies zum Anlass ein großes Fest auszurichten. Dazu werden neben den jetzigen Eltern auch frühere Kinder, Erzieher deren Eltern, sowie alle Interessierten eingeladen. Beginnen wird das große Fest am 26.10.2014 mit einem Gottesdienst in der Katholischen Kirche in Böfingen, den die Kinder und Erzieher gestalten werden. Im Anschluss daran werden sich gegen 12 Uhr alle in der Kindertagesstätte einfinden. Neben einem reichhaltigen Buffet werden auch verschiedene Stationen für die Kinder angeboten. Außerdem werden Fotos über die vergangenen 50 Jahre gezeigt. Die Erzieherinnen würden sich über zahlreiche Besucher sehr freuen!
Vor 25 Jahren wurde Pfarrer Vincent in Kerala, Indien, zum Priester geweiht. Seit 19 Jahren ist er regelmäßig im Sommer bei uns in Böfingen und Jungingen zu Gast. In der ersten Zeit hat er die Urlaubsvertretung für den Pfarrer übernommen. Am Sonntag, 17. August, haben wir in unserer Pfarrkirche Zum Guten Hirten in Böfingen mit Pfarrer Vincent sein Silbernes Priesterjubiläum gefeiert in einem festlichen Dankgottesdienst. Anschließend war Gelegenheit zur Begegnung und zum Gespräch bei einem Stehempfang bei bestem Wetter auf unserem sonnigen Kirchplatz. Pfarrer Vincent hat an der Universität Löwen in Belgien promoviert. Bis vor kurzem war er Direktor eines Priesterseminars in seiner Heimat. Die Solaranalage, die auf dem Dach des Seminargebäudes installiert ist, konnten wir durch eine Zuwendung aus unserer Missionsrücklage mitfinanzieren. Ein Beitrag zur umweltfreundlichen und kostengünstigen Energiegewinnung im Süden von Indien. In der Zwischenzeit ist Pfarrer Vincent Direktor eines großen Wallfahrtsortes in seiner Heimat und Dekan des dazugehörigen Kirchenbezirks. Zu seinem Weihejubiläum gratulieren wir ihm ganz herzlich. Für alle Dienste, die er für uns in Böfingen und Jungingen getan hat, sagen wir ihm ein herzliches Vergelt‘s Gott. Für die kommende Zeit wünschen wir ihm alles Gute, Gesundheit, viel Erfolg und Gottes reichen Segen.
Dr. Bernhard Lackner, Pfarrer
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