Für Philipp Schuster und Carolin Jonathan Landsbeck fängt mit ihrem Studienbeginn ein neuer Lebensabschnitt an. Neugierig sein auf Neues heißt für Euch aber auch „Altes“ hinter euch zu lassen. Philipp und Jonathan, wir danken Euch für alles, was ihr im Rahmen eures Mini – und Ober–Mini-Daseins an Arbeit in unserer Gemeinde geleistet habt. Freizeit für diese gute Sache zu opfern ist nicht selbstverständlich. Für euren weiteren Lebensweg wünschen wir euch gute neue menschliche Erfahrungen, viel Glück und Erfolg und vor allem Gotte Segen. Mit Frank Bitter, Max Gruno, Niklas Müller und Fabian Müller hat sich das Ober–Mini–Team neu geformt. Über eure Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen freuen wir uns, danken euch recht herzlich und wünschen euch Spaß und Freude in und an eurem neuen Amt.
Maria Wolf
Unter dem Motto: frei! Darum ist es erlaubt, Gutes zu tun pilgerten 50.000 deutsche Ministranten in der Zeit vom 3. – 8. August nach Rom. Aus unserer Diözese waren über 5.000 Minis mit dabei. Und bei den 411 Ministranten des Dekanats Ehingen-Ulm waren auch 4 Minis und eine Begleitperson aus unserer Seelsorgeeinheit. Es waren unvergessliche Tage, die wir in Rom erleben durften. Los ging es mit dem Bus am Sonntag 03.08. um 21.00 Uhr. Am Montagmorgen um 12.00 Uhr kamen wir dann in unserem Quartier in Rom an. Am späten Nachmittag trafen wir uns dann mit allen Ministranten der Diözese in St. Paul vor den Mauern um mit Weihbischof Thomas Maria Renz den Eröffnungsgottesdienst zu feiern. Die ersten die wir hierbei trafen, waren unsere letzten beiden Pfarrer, nämlich Uwe Grau und Jens Uwe Schwab. Im Anschluss schauten wir uns das beleuchtete Kolosseum und den Circus Maximus an. Für den Dienstag hatten wir eine Kuppelbesteigung im Petersdom geplant. Kurz bevor wir an die Kasse kamen, wurde jedoch die Kuppel und später auch der Petersdom gesperrt, da am frühen Abend auf dem Petersplatz ein Treffen der Minis mit Papst Franziskus und ein Abendgebet stattfinden sollte. Nach der Besichtigung des Petersdomes, änderten wir daher kurzerhand unser Programm und besichtigten die Engelsburg. Der Höhepunkt der Wallfahrt war dann am Dienstagabend das Treffen mit Papst Franziskus. Ab 16.00 Uhr füllte sich der Petersplatz so nach und nach mit 50.000 Minis aus allen deutschen Diözesen. Um 18.00 Uhr kam dann Papst Franziskus. Er feierte mit uns einen Abendgottesdienst, bei dem er seine Ansprache sogar in deutscher Sprache hielt. Es war ein gigantisches Gefühl mit 50.000 Minis auf dem Petersplatz zu stehen, zu singen und zu beten. Am nächsten Tag war dann um 16.00 Uhr ein Treffen mit Bischof Fürst am Pantheon. Die Minis hatten dort die Gelegenheit, ein „Selfie“ mit unserem Bischof zu machen. Bei einem Blind Date mit Ministranten aus den Diözesen Münster und München-Freising war dann am frühen Abend die Gelegenheit, sich mit diesen auszutauschen. Donnerstags feierten wir dann mit Bischof Fürst und allen Minis unserer Diözese den Abschlussgottesdienst, wieder in St. Paul vor den Mauern. Zwischen den offiziellen Terminen der Wallfahrt schoben wir noch unsere eigenen Wünsche, so dass wir uns Santa Maria Maggiore, das Pantheon, San Giovanni im Lateran die Piazza Navonna, das Forum Romanum, das Kolosseum, Santa Maria in Trastevere und die skurrile Kapuzinergruft in Santa Maria della Concezione anschauten. Selbstverständlich ließen wir es uns auch nicht nehmen, eine Zeitlang auf den Stufen der Spanischen Treppe zu sitzen. Der Aufstieg auf die Kuppel des Petersdomes wurde dann am Freitagvormittag nachgeholt. Im „stockenden Verkehr“ ging es die über 550 Stufen zu Fuß hinauf, um die beeindruckende Aussicht von der Laterna der Kuppel über die Stadt zu genießen. Um 18.00 Uhr ging es dann wieder mit dem Bus los, Richtung Ulm, wo wir am Samstag um 9.30 Uhr wieder wohlbehalten ankamen. Es waren unvergessliche Tage in Rom. Schade, dass aus unserer Seelsorgeeinheit „nur“ 4 Ministranten mit dabei waren. Aber in 4 Jahren ist ja wieder die nächste Gelegenheit.
Wolfgang Feilen
Am Erntedankfest danken wir für die Ernte des Jahres. Für die Gaben, die wir und andere für uns geerntet haben: Getreide, Obst, Feldfrüchte. Lebensmittel, die wir notwendig brauchen. Gleichzeitig hören wir in den Nachrichten von Naturkatastrophen. Von Unwettern. Von Überschwemmungen. Verursacht werden sie vermutlich auch durch die Klimaerwärmung. Das Klima verändert sich. Es wird wärmer. Extremer. Weil wir Menschen zu viel Öl, Kohle und Gas verbrennen. Sagen die Wissenschaftler. Unsere Welt ist gefährdet. Ist das Christentum an der Umweltzerstörung mitschuldig? In der Bibel, in der Schöpfungsgeschichte, da heißt es doch: "Seid fruchtbar und vermehrt euch, bevölkert die Erde, unterwerft sie euch und herrscht über die Fische des Meeres, über die Vögel des Himmels und über alle Tiere, die sich auf dem Land regen." „Unterwerfen“ und „Herrschen“. Diese Worte haben Menschen oft falsch ausgelegt. Sie waren für sie gleichbedeutend mit "Ausbeuten“ und „Zerstören“. Ohne Rücksicht auf Verluste. Der Mensch ist Herr über die Schöpfung. Er darf mit ihr machen, was er will. Die Bibel freilich meint etwas anderes: Gott hat den Menschen als sein Abbild erschaffen. Gott ist kein Tyrann, der die Welt gnadenlos ausbeutet und zerstört. Er ist vielmehr wie ein Gärtner. Er sorgt dafür, dass alles wächst und gedeiht. Er hegt und pflegt seinen Garten. Jedes einzelne Pflänzchen. Die Herrschaft Gottes ist eine lebensfördernde und bewahrende Herrschaft. Deshalb soll auch der Mensch als Abbild Gottes die Schöpfung nicht zerstören. Er soll sorgsam und lebensförderlich mit ihr umgehen. Der Garten darf nicht zur Wüste werden. Wir danken für die Ernte des Jahres. Gleichzeitig ist uns bewusst: Wir Menschen sind Abbild Gottes. Wir tragen Verantwortung dafür, dass die Welt erhalten bleibt für uns und für die kommenden Generationen.
Dr. Bernhard Lackner, Pfarrer
konnte dieses mal unter idealen Bedingungen gefeiert werden – kein Geheimtip mehr für die Böfinger Christen. Herr König hatte wieder alles sorgfältig vorbereitet. Fehlender Blumenschmuck war kein Manko, erlaubte dies doch den Augen, in der blau-grünen Natur am intimen Platz des Schlössle sich auszuruhen. Die musikalische Gestaltung begann Herr Neuendorf am E-Klavier mit “Morgenstimmung” (E. Grieg). Pfr. Mack übernahm diese fröhliche Stimmung und leitete derart die Liturgie. Pfr. Dr. Lackner hielt die Predigt über die Schöpfung (Genesis) und ihre Gestaltung/Nutzung. Entsprechend waren passende Lieder ausgesucht, die unter zusätzlicher Begleitung durch die Spatzen gesungen wurden. Auch die Fürbitten (ökumen. Arbeitskreis) trugen zu dem Thema bei. Im Anschluss war im Schatten des Kirschbaums wieder interkonfessionelle Begegnung mit Gedankenaustausch bei Brezeln, Kuchen und Getränken möglich. Ein Dank an alle, die zur Gestaltung der Feier beigetragen haben.
Otmar Slatosch
Es war mal wieder ein voller Erfolg! Das Zeltlager der KjG aus Böfingen. Es startete in der ersten Woche der Pfingstferien und dauerte vom 7. Juni bis zum 12. Juni. Kinder im Alter von 8 bis 14 aus hauptsächlich Böfingen und Jungingen wurden in ein Land der Märchen und Flaschengeister geführt und erlebten den Orient so nah wie noch nie. Es gab Bastelangebote, Workshops, Spiele und selbstverständlich eine ganze Menge Natur zu entdecken. Unter der Leitung von einem Team aus sieben ehrenamtlichen Jugendleitern und einem drei Köpfe starken Küchenteam, verlief die Woche problemlos und dank des guten Wetters war auch das Leben in der Natur kein Problem. Die Kinder hatten großen Spaß und freuen sich schon auf das nächste Jahr. Für Interessierte gibt es am 27. Juli auch ein Nachtreffen in den KjG Räumen in Böfingen, wo man zusammen Fotos und den Lager-Film ansieht. Danach sind auch noch einige Spiele und beisammensitzen am Lagerfeuer im Programm. Hier kann jeder gerne einfach mal vorbeischauen und vielleicht kommst auch DU nächstes Jahr mit auf das Pfingstzeltlager der KjG.
Michael und Verena Bappert
Ca. 30 bis 40 Tausend Euro wird diese notwendige Maßnahme kosten. Spenden für unser Projekt überweisen Sie bitte auf das Konto der Kirchengemeinde Guter Hirte
Kontonummer 32078
bei der Sparkasse Ulm
BLZ 630 500 00
Sehr gut können sie uns auch mit einem zinslosen Darlehen (Vertrag als PDF zum download) unterstützen. Auf Wunsch stellt das Pfarrbüro auch gerne eine Spendenbescheinigung aus.
Allen Spendern, sowie Darlehensgebern, ein herzliches Vergelt’s Gott.
Wolfgang Feilen, 2. Vositzender des KGR
Zwölf! – Sind etwa alle Apostel? So lautet unser Jahresthema 2016. Das neue Kirchenjahr hat am 1. Advent begonnen. Jedem Monat wollen wir einen Apostel zuordnen.
Erwarten eine der vier Haltungen, die uns leiten, wenn wir uns einlassen auf den Prozess „Kirche am Ort – Kirche an vielen Orten gestalten“. Was ist uns wichtig in unserem Leben als Christen und in unserer Kirche? Mit welchen Menschen sind wir verbunden? Seelenverwandt? Wie werden Christsein und Kirche in der Zukunft aussehen? Was dürfen wir erwarten? Von uns selbst? Von unserer Kirche? Von Gott? Er will uns begegnen. Er will uns nahe kommen. Dort, wo wir ihn erwarten, und an uns unbekannten Orten, bei uns fremden Menschen, in wenig vertrauten Lebenssituationen.
Pfarrer Dr. Bernhard Lackner
------ Aktueller Spendenstand -----
So lautet das Jahresthema in unserer Seelsorgeeinheit Böfingen – Jungingen für das neue Kirchenjahr, das am ersten Adventssonntag beginnt. Ursprünglich hatten wir geplant, das Jahresthema von 2017 „Kirche am Ort – Kirche an vielen Orten gestalten“, abgekürzt „KiamO“, im neuen Jahr 2018 beizubehalten, weil der Prozess „KiamO“ auf zwei Jahre angelegt ist. Doch dann kam im Gemeinsamen Ausschuss der Seelsorgeeinheit, der gleichzeitig Prozessteam für „KiamO“ ist, die Idee auf, das Jahresthema in modifizierter Form weiter zu führen. Das gleiche Thema mit neuen Akzenten. So entstand der Titel „Wandlung der Gesellschaft – Wandlung der Kirche“. Wandlung der Gesellschaft. Unsere Gesellschaft verändert sich rasant. Stichworte sind Globalisierung und Digitalisierung. Das merken wir deutlich. Das Leben in unserer Welt wird vielgestaltiger, bunter, internationaler - und schneller. Das gilt auch für unsere Kirche und für unsere Gemeinden. Der Wandel ist unübersehbar. Wie reagieren wir darauf? Mit dem Begriff der Wandlung. Hier kommen Evangelium und christlicher Glaube ins Spiel. Veränderung und Wandel können verunsichern, Angst machen. Doch Wandel ist nichts Schlechtes. In jeder heiligen Messe feiern wir die Wandlung. Sie ist das Zentrum des Geschehens. Aus Brot und Wein werden Leib und Blut Christi. So glauben wir. Wir selber sind durch den Glauben und durch die Sakramente der Taufe und der Eucharistie Leib Christi, und wir werden es immer mehr, sooft wir das Brot des Lebens empfangen. Was wir im Gottesdienst feiern, das prägt und verändert im besten Fall uns selbst, unser Leben und das Leben unserer Welt. Wie kann diese Wandlung geschehen? Wie wollen wir unser Christsein wandeln, unsere Kirche, unsere Welt? Wo hat diese Wandlung im positiven Sinne schon begonnen? Solche und ähnlichen Fragen werden wir im neuen Kirchenjahr stellen und so gut es geht beantworten. In den Gottesdiensten, in den verschiedenen Initiativen, Gruppen und Veranstaltungen. Dabei vergessen wir die vier Haltungen nicht, die uns im ersten Schritt von KiamO mit auf den Weg gegeben sind: Vertrauen. Erwarten. Wertschätzen. Lassen. Wir sind gespannt zu sehen - wie das geht: Wandlung der Gesellschaft – Wandlung der Kirche.
Pfarrer Dr. Bernhard Lackner
Das ist unser Jahresthema für 2019. Es steht beim Propheten Hosea (10, 12). Er lebte um das Jahr 750 v. Chr. Das Königreich Israel erlebte damals einen rasanten Aufschwung. Die Wirtschaft boomte. Der Wohlstand nahm zu, doch nicht für alle. Die Reichen wurden immer reicher, die Armen ärmer. Die Israeliten verehrten Jahwe, den Gott Israels, und die Götter ihrer Nachbarn, der Kanaaniter, vor allem Baal, den Gott der Fruchtbarkeit und des Handels. Außenpolitisch wurde es gefährlich. Die Großmächte Ägypten und Assur bedrohten Israel. Hosea sah dies mit Sorge. Scharf kritisierte er die Ausbeutung der Armen und die Verehrung fremder Götter. Hosea droht: Gott wird sein Volk dafür bestrafen. Die Strafe kommt. Im Jahr 722 erobern die Assyrer das Nordreich Israel samt der Hauptstadt Samaria. Doch Gott verzeiht seinem Volk. Er schenkt ihm einen neuen Anfang. „Nehmt Neuland unter den Pflug! Es ist Zeit, den Herrn zu suchen; dann wird er kommen und Gerechtigkeit auf euch regnen lassen.“ Nehmt Neuland unter den Pflug! Das ist unser Jahresthema 2019. Es steht am Abschluss des Projekts Kirche am Ort – Kirche an vielen Orten gestalten. Wir schauen nach vorne. Wir gehen gemeinsam unseren Weg. Was ist uns dabei wichtig? Unverzichtbar? Wir erleben unsere Kirche als Ort, an dem wir Gemeinschaft erfahren, miteinander und mit Gott. Dafür wollen wir uns einsetzen. Dafür haben wir in den letzten zwei Jahren Neues begonnen: Erstkommunion und Firmung – wir versuchen, die Kinder, die Jugendlichen und ihre Familien stärker in den Gottesdienst und in die Kirche hineinzunehmen. Es gibt eine eigene Osterfeier für Familien. Wir haben einen gemeinsamen Kirchenchor gegründet für Böfingen und Jungingen und einen Kinderchor in Jungingen. Wir haben eine Broschüre erstellt, in der alle Initiativen der Gemeinde in Böfingen in Bild und Text dargestellt sind. Wir haben den Gemeindeflyer von Jungingen überarbeitet. Eine Gruppe des Katholischen Deutschen Frauenbundes wurde gegründet. In Jungingen gibt es jetzt einen Ausflug der evangelischen und der katholischen Kirchengemeinderäte und einen Stand beider Kirchen beim Herbstmarkt, in Böfingen einen Stand der evangelischen Kirchengemeinde beim Christkindlesmarkt. Gemeinsam gehen wir unseren Weg geleitet von vier Haltungen: Vertrauen, Wertschätzen, Lassen, Erwarten. Wir sind gespannt, was Gott mit uns vorhat. Nehmt Neuland unter den Pflug!
Pfarrer Dr. Bernhard Lackner
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