für den Sonntag 18.05.2014 stand im liturgischen Kalender Sonntag „Cantate“. Dies passte natürlich ganz genau auf den „Tag der Musik“, der ökumenisch von der Auferstehungs-gemeinde, der Gemeinde Zum-Guten-Hirten und St. Josef, Jungingen, veranstaltet wurde. Den Auftakt feierten wir mit einem Gottesdienst in der Gut-Hirten-Kirche. Leider konnten hierbei nicht viele evangelische Mitchristen mitfeiern, da an diesem Tag eine Konfirmation in der Auferstehungskirche gefeiert wurde. Musikalisch wurde der Gottesdienst von Frau Oswald an der neu renovierten Orgel, dem Flötenkreis und der Männerschola gestaltet. Bevor es dann musikalisch im katholischen Gemeindehaus weiterging, konnten sich die Gäste bei einem Glas Sekt und Grillwürsten stärken. Dann ging es musikalisch los. Zunächst erfreute uns das Flötenquartett „TonArt“ mit seinem Können. Extra für diese Veranstaltung hatten sich die vier Flötistinnen wieder zusammengetan, nachdem sie doch einige Jahre nicht mehr zusammen gespielt haben. Das Publikum war begeistert vom Können der Musikerinnen. Anschließend zeigte die Jugenband „d!Band“ was sie musikalisch drauf hat und begeisterte das Publikum. Den Abschluss des ersten Teiles machte dann „Cantus Firmus“, mit mitreißenden Songs. Nach einer Pause mit Kaffee, Waffeln und Kuchen begann dann der zweite Teil mit dem Projektchor der Auferstehungsgemeinde. Man konnte richtig sehen, dass die Lieder der sechs Sängerinnen und Sänger dem Publikum Freude machten. Bei den Tastenspielen am Klavier bewies danach Frau Schairer ihr Können. Die „Trisonanzen“ aus Jungingen zeigten nicht nur ihr musikalisches Können sondern begeisterten auch durch Gestik und Mimik bei ihren Songs. Flötentöne und Klavier, der nächste Höhepunkt an diesem Nachmittag, zeigte,
was so alles mit einer Blockflöte möglich ist. Den Abschluss des Nachmittags übernahm dann „Living Voices“ aus Jungingen und riss das Publikum noch einmal mit. Der „Tag der Musik“ war eine gelungene, gemeinsame Veranstaltung, bei denen alle Anwesenden, ob Zuhörer oder Teilnehmer begeistert waren. Ein herzliches Danke schön und Vergelt’s Gott an den Arbeitskreis Musik, der die Veranstaltung durchführte, an alle Helferinnen und Helfer an diesem Tag und an alle Akteure. Dieser Tag machte Lust auf mehr.
Wolfgang Feilen
in seinen Sitzungen im November 2013 und März 2014 beschäftigte sich der Kirchengemeinderat mit dem Haushalt der Gemeinde. Die Novembersitzung diente zur Feststellung des Haushaltes 2014 und die Sitzung im März zu Genehmigung des Jahresabschlusses 2013. Musste ich an gleicher Stelle noch vor Jahresfrist ein eher düsteres Bild unserer Finanzen vermelden, konnte der KGR jedoch bei seinen Haushaltsberatungen feststellen, dass es besser lief als geplant. Anstelle des prognostizierten Defizites für 2013 in Höhe von € 38.232,00 war zum Schluss „nur noch“ eine Haushaltslücke von € 2.456,96 aus den Rücklagen ausgeglichen werden musste. Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass jede einzelne Haushaltsposition immer wieder neu überprüft wurde. So konnten wir z.B. die Anschaffungskosten für neue Rechner im Pfarrbüro um ca. € 6.000,00 reduzieren, da wir uns nur auf das allernotwendigste beschränkt haben. Hier kommt uns natürlich auch zu Gute, dass Pfarrer Lackner mit seinem eigenen Laptop arbeitet und dadurch kein neuer PC angeschafft werden musste. Nach Rücksprache mit dem Verwaltungszentrum der Gesamtkirchengemeinde konnten wir auch erreichen, dass für die Nutzung des Gemeindehauses durch den Kindergarten ein finanzieller Ausgleich des Mietausfalles und der Energiekosten in nicht unerheblichem Masse vorgenommen wurde. Auch konnten die Mieteinnahmen für die 2. Jahreshälfte gegenüber der Haushalskalkulation deutlich gesteigert werden. Frau Kölle und ihrem Team sei dafür herzlich gedankt. Allerdings mussten wir die Anschaffung des neuen Gotteslobes über die angesparten Rücklagen für die Kirchenmusik tätigen, um den Haushalt hier nicht zusätzlich zu strapazieren. Diese Rücklagen sind somit aufgebraucht und wir müssen neu anfangen anzusparen. Es ist ärgerlich, wenn unsere Kirchenoberen meinen ein neues Gesangbuch einführen zu müssen, und die Gemeinden vor Ort mit den Kosten alleingelassen werden. Für 2014 ist die Situation nicht ganz so entspannt wie für das Jahr 2013. Zwar konnten wir bei nochmaliger Überarbeitung und Überprüfung aller Haushaltspositionen das zu erwartende Defizit von ursprünglich € 27.158,00 auf € 9.918,00 drücken, aber dieses auch nur auf Grund konsequenter Sparmaßnahmen. Eine dieser Maßnahmen war z.B. die Anzahl der Ausgaben unseres Gemeindebriefes von bisher 8 Ausgaben auf 5 zu reduzieren. Für das Jahr 2015 streben wir allerdings wieder 6 Ausgaben an. Hier wären die ein oder anderen Einnahmen aus Werbeanzeigen hilfreich. Auch hoffen wir, die Mieteinnahmen des Gemeindehauses nochmals erhöhen zu können. Die Finanzierung unserer Orgelsanierung konnten wir erfreulicherweise sehr schnell realisieren. Allen Spendern, ob groß oder klein, sei an dieser Stelle ein herzliches „Vergelt’s Gott“ gesagt. Auf Grund der Tätigkeit des Orgelausschusses, einer großzügigen Anschubfinanzierung durch die Ulmer Bürgerstiftung, des hälftigen Erlöses des letztjährigen Christkindlesmarktes und eines großzügigen Nachlasses konnten wir sogar mehr Mittel requirieren, als notwendig waren. Den überschüssigen Betrag werden wir für die zukünftige Wartung der Orgel als Rücklage anlegen. Bei den Baukosten des Kindergartens Don Bosco ging es uns leider nicht so gut. Wir hatten zunächst erwartet, aus dem Verkauf des Geländes im Brandenburgweg eine Rücklage für spätere Baumaßnahmen an unseren Immobilien bilden zu können. Diese Erwartungen wurden jedoch durch sehr hohe Baukostensteigerungen getrübt. So müssen wir vermutlich den gesamten Verkaufserlös als Eigenleistung der Gemeinde für den Um- und Ausbau des Kindergartens aufbringen. Eine endgültige Schlussrechnung liegt uns allerdings noch nicht vor. Alles in allem gesehen, ist die Situation zwar etwas besser als noch vor Jahresfrist angenommen, aber wir müssen trotzdem weiterhin unsere Finanzen im Blick behalten. Denn unsere Rücklagen sind nicht unerschöpflich. Auch für den Kern unserer Gemeindearbeit, nämlich den pastoralen Dienst, ist es unerlässlich, dass genügend finanzielle Mittel vorhanden sind.
Wolfgang Feilen
Evangelische und katholische Kirchengemeinderäte trafen sich zu einer ökumenischen Agapefeier im evangelischen Gemeindehaus in Jungingen am Mittwoch, 6. Mai. Nach einer geistlichen Einstimmung durch Pfarrerin Eva Knoblauch und einer Vorstellungsrunde wurde eine überschaubare Tagesordnung abgearbeitet. Die große Adventsfeier für Senioren soll am Ersten Adventssonntag, 30. November, ab 14.00 Uhr im evangelischen Gemeindehaus stattfinden. Für den ökumenischen Vortrag am Freitag, 14. November, wird das Hospiz Ulm angefragt zu den Themen Sterbebegleitung und Palliativmedizin. Die in der Erklärung zur ökumenischen Zusammenarbeit in Jungingen von 2013 genannten Veranstaltungen sollen auch in Zukunft gemeinsam durchgeführt werden. Neben den Sachthemen waren uns die Begegnung und das geschwisterliche Miteinander an diesem Abend wichtig. Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt mit Brot und Käse, Wein und Wasser. Die Agapefeier endete mit einem gemeinsamen Lied und einem Segensgebet.
Ca. 30 bis 40 Tausend Euro wird diese notwendige Maßnahme kosten. Spenden für unser Projekt überweisen Sie bitte auf das Konto der Kirchengemeinde Guter Hirte
Kontonummer 32078
bei der Sparkasse Ulm
BLZ 630 500 00
Sehr gut können sie uns auch mit einem zinslosen Darlehen (Vertrag als PDF zum download) unterstützen. Auf Wunsch stellt das Pfarrbüro auch gerne eine Spendenbescheinigung aus.
Allen Spendern, sowie Darlehensgebern, ein herzliches Vergelt’s Gott.
Wolfgang Feilen, 2. Vositzender des KGR
Zwölf! – Sind etwa alle Apostel? So lautet unser Jahresthema 2016. Das neue Kirchenjahr hat am 1. Advent begonnen. Jedem Monat wollen wir einen Apostel zuordnen.
Erwarten eine der vier Haltungen, die uns leiten, wenn wir uns einlassen auf den Prozess „Kirche am Ort – Kirche an vielen Orten gestalten“. Was ist uns wichtig in unserem Leben als Christen und in unserer Kirche? Mit welchen Menschen sind wir verbunden? Seelenverwandt? Wie werden Christsein und Kirche in der Zukunft aussehen? Was dürfen wir erwarten? Von uns selbst? Von unserer Kirche? Von Gott? Er will uns begegnen. Er will uns nahe kommen. Dort, wo wir ihn erwarten, und an uns unbekannten Orten, bei uns fremden Menschen, in wenig vertrauten Lebenssituationen.
Pfarrer Dr. Bernhard Lackner
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So lautet das Jahresthema in unserer Seelsorgeeinheit Böfingen – Jungingen für das neue Kirchenjahr, das am ersten Adventssonntag beginnt. Ursprünglich hatten wir geplant, das Jahresthema von 2017 „Kirche am Ort – Kirche an vielen Orten gestalten“, abgekürzt „KiamO“, im neuen Jahr 2018 beizubehalten, weil der Prozess „KiamO“ auf zwei Jahre angelegt ist. Doch dann kam im Gemeinsamen Ausschuss der Seelsorgeeinheit, der gleichzeitig Prozessteam für „KiamO“ ist, die Idee auf, das Jahresthema in modifizierter Form weiter zu führen. Das gleiche Thema mit neuen Akzenten. So entstand der Titel „Wandlung der Gesellschaft – Wandlung der Kirche“. Wandlung der Gesellschaft. Unsere Gesellschaft verändert sich rasant. Stichworte sind Globalisierung und Digitalisierung. Das merken wir deutlich. Das Leben in unserer Welt wird vielgestaltiger, bunter, internationaler - und schneller. Das gilt auch für unsere Kirche und für unsere Gemeinden. Der Wandel ist unübersehbar. Wie reagieren wir darauf? Mit dem Begriff der Wandlung. Hier kommen Evangelium und christlicher Glaube ins Spiel. Veränderung und Wandel können verunsichern, Angst machen. Doch Wandel ist nichts Schlechtes. In jeder heiligen Messe feiern wir die Wandlung. Sie ist das Zentrum des Geschehens. Aus Brot und Wein werden Leib und Blut Christi. So glauben wir. Wir selber sind durch den Glauben und durch die Sakramente der Taufe und der Eucharistie Leib Christi, und wir werden es immer mehr, sooft wir das Brot des Lebens empfangen. Was wir im Gottesdienst feiern, das prägt und verändert im besten Fall uns selbst, unser Leben und das Leben unserer Welt. Wie kann diese Wandlung geschehen? Wie wollen wir unser Christsein wandeln, unsere Kirche, unsere Welt? Wo hat diese Wandlung im positiven Sinne schon begonnen? Solche und ähnlichen Fragen werden wir im neuen Kirchenjahr stellen und so gut es geht beantworten. In den Gottesdiensten, in den verschiedenen Initiativen, Gruppen und Veranstaltungen. Dabei vergessen wir die vier Haltungen nicht, die uns im ersten Schritt von KiamO mit auf den Weg gegeben sind: Vertrauen. Erwarten. Wertschätzen. Lassen. Wir sind gespannt zu sehen - wie das geht: Wandlung der Gesellschaft – Wandlung der Kirche.
Pfarrer Dr. Bernhard Lackner
Das ist unser Jahresthema für 2019. Es steht beim Propheten Hosea (10, 12). Er lebte um das Jahr 750 v. Chr. Das Königreich Israel erlebte damals einen rasanten Aufschwung. Die Wirtschaft boomte. Der Wohlstand nahm zu, doch nicht für alle. Die Reichen wurden immer reicher, die Armen ärmer. Die Israeliten verehrten Jahwe, den Gott Israels, und die Götter ihrer Nachbarn, der Kanaaniter, vor allem Baal, den Gott der Fruchtbarkeit und des Handels. Außenpolitisch wurde es gefährlich. Die Großmächte Ägypten und Assur bedrohten Israel. Hosea sah dies mit Sorge. Scharf kritisierte er die Ausbeutung der Armen und die Verehrung fremder Götter. Hosea droht: Gott wird sein Volk dafür bestrafen. Die Strafe kommt. Im Jahr 722 erobern die Assyrer das Nordreich Israel samt der Hauptstadt Samaria. Doch Gott verzeiht seinem Volk. Er schenkt ihm einen neuen Anfang. „Nehmt Neuland unter den Pflug! Es ist Zeit, den Herrn zu suchen; dann wird er kommen und Gerechtigkeit auf euch regnen lassen.“ Nehmt Neuland unter den Pflug! Das ist unser Jahresthema 2019. Es steht am Abschluss des Projekts Kirche am Ort – Kirche an vielen Orten gestalten. Wir schauen nach vorne. Wir gehen gemeinsam unseren Weg. Was ist uns dabei wichtig? Unverzichtbar? Wir erleben unsere Kirche als Ort, an dem wir Gemeinschaft erfahren, miteinander und mit Gott. Dafür wollen wir uns einsetzen. Dafür haben wir in den letzten zwei Jahren Neues begonnen: Erstkommunion und Firmung – wir versuchen, die Kinder, die Jugendlichen und ihre Familien stärker in den Gottesdienst und in die Kirche hineinzunehmen. Es gibt eine eigene Osterfeier für Familien. Wir haben einen gemeinsamen Kirchenchor gegründet für Böfingen und Jungingen und einen Kinderchor in Jungingen. Wir haben eine Broschüre erstellt, in der alle Initiativen der Gemeinde in Böfingen in Bild und Text dargestellt sind. Wir haben den Gemeindeflyer von Jungingen überarbeitet. Eine Gruppe des Katholischen Deutschen Frauenbundes wurde gegründet. In Jungingen gibt es jetzt einen Ausflug der evangelischen und der katholischen Kirchengemeinderäte und einen Stand beider Kirchen beim Herbstmarkt, in Böfingen einen Stand der evangelischen Kirchengemeinde beim Christkindlesmarkt. Gemeinsam gehen wir unseren Weg geleitet von vier Haltungen: Vertrauen, Wertschätzen, Lassen, Erwarten. Wir sind gespannt, was Gott mit uns vorhat. Nehmt Neuland unter den Pflug!
Pfarrer Dr. Bernhard Lackner
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