Am Sonntag, 15.November ist Eine-Welt-Tag. Der Gottesdienst um 10.30 Uhr wird musikalisch gestaltet von den Living Voices, die viele neue Lieder einstudiert haben. Danach sind wir zum gemeinsamen Mittagessen im Gemeindehaus. Es gibt ein buntes warmes und kaltes Buffet, gestaltet von Gemeindeangehörigen (Danke!). Damit wir besser kalkulieren können bitten wir um Ihre Anmeldung: Rufen Sie an bei Familie Meyer unter Tel-Nr.67959 oder tragen Sie sich ein in die Liste, die in der Kirche hinten dem Schriftenstand ausliegt. Bitte kommen Sie auch dann, wenn sie vergessen haben, sich anzumelden. Wir sind für unser Projekt für jeden Besucher und jeden Umsatz dankbar. Die Mitglieder des Eine-Welt-Kreises haben sich darauf verständigt, auch in diesem Jahr das Waisenhaus „Kasisi“ in Sambia zu unterstützen. Informationen dazu ->hier und im Leitartikel dieses Gemeindebriefes. Unsere Hilfe ist nötiger denn je, materiell und ideell. Bitte unterstützen Sie unser Anliegen. Alle Einnahmen aus dem Eine-Welt-Tag, einschließlich des Mittagessens, fließen in unser Projekt. Spendenkonto: Nr.101882 Sparkasse Ulm - Verwendungszweck: St.Josef Jungingen - Eine-Welt-Projekt.
In Jungingen gibt es schon vielen Jahren einen „Eine-Welt-Kreis“ (früher hießen wir Missionskreis). In diesem Arbeitskreis machen wir seit vielen Jahren einen Eine-Welt-Verkauf, regelmäßig vor und nach den 10.30 Uhr-Gottesdiensten. Dabei verkaufen wir Kaffee, Tee, Kakao, Schokolade und andere Waren aus dem fairen Handel, die wir im Weltladen in Ulm besorgen; nicht verkaufte Waren können wir zurück bringen. Mit dieser Aktion sammeln wir keine Spenden, schon gar nicht machen wir damit einen Gewinn. Der Gedanke hinter der Aktion ist allein der, dass wir unser Bewusstsein bei unserem täglichen Einkauf etwas schärfen und vielleicht auch auf die Gerechtigkeit gegenüber dem Erzeuger unserer gekauften Waren in den Blick nehmen. Wir laden Sie auch zukünftig ein, zu unserem Eine-Welt-Verkauf zu kommen, wenn wir einen 10.30 Uhr-Gottesdienst haben. Falls Sie irgendwelche Waren vermissen, dann sagen Sie es uns, wir werden unser Sortiment gerne erweitern. Und erst recht würde es uns riesig freuen, wenn Sie sich vorstellen könnten, in unserem Team mitzumachen. Sprechen Sie uns bitte an, am besten telefonisch (67959) oder am Eine-Welt-Tag am 15.11.2015.
Wolfgang Meyer
Es ist inzwischen schon eine kleine Tradition, dass die Adventszeit in Jungingen mit einem musikalisch besonders festlich gestalteten Gottesdienst beginnt. So wird dieses Jahr der Singkreis unter der Leitung von Monika Oswald in Kooperation mit den Bö’Singers unter der Leitung von Susanne Mack den Gottesdienst musikalisch gestalten. Die beiden Chöre musizieren gemeinsam mehrere Sätze aus der Adventskantate ‚Lichter der Hoffnung‘ von Klaus Heizmann sowie verschiedene Gesänge aus dem Gotteslob für Gemeinde und Chor. Das gesamte Chorensemble mit Solisten und Klavierbegleitung musiziert aus dem Chorraum heraus, also von vorne. Auf diese Weise bekommt das Zusammenwirken von Zelebrant, Ministranten, Lektor, Kantor, Chor und Gemeinde eine enge Verbindung und verleiht dem Gottesdienst in der adventlich geschmückten Kirche zusätzlich einen festlichen Charakter. Am 3. Advents-Sonntag wird dann der Gegenbesuch bei den Bö’Singers in Böfingen stattfinden. Dort musizieren beide Chöre mit gleichem Programm im Gottesdienst um 9.30 Uhr in der evangelischen Auferstehungskirche. Alle Mitwirkenden freuen sich sehr über die kirchenmusikalische Zusammenarbeit der beiden Chöre. Und so wollen wir an dieser Stelle auch alle interessierten neuen Sängerinnen und Sänger ansprechen und herzlich einladen, im Chor mitzusingen. Im Januar 2016 beginnt ein neues Projekt und da ist ein Neueinstieg besonders gut geeignet.
Monika Oswald
Am Sonntag, 20.09.2015 wurden Franz Hetzelberger und Constantin Röder im Gottesdienst als neue Ministranten aufgenommen, Sie wurden durch die Oberministranten begrüßt und eingekleidet. Anschließend durften sie ihre Ministrantenkerzen selbst an der Osterkerze entzünden. Wir wünschen den beiden immer viel Freude an ihrem Dienst.
Beim Familiengottesdienst zum Erntedankfest in Böfingen wurden am 18. Oktober unsere vier neuen Ministranten eingeführt: Timo Temel, Samuel Hofbauer, Samuel Reimann und Julian Lubert. Die vier haben schon eifrig ministriert und fühlen sich in der Gemeinschaft der Ministranten sehr wohl. Wir freuen uns sehr über sie und wünschen Ihnen weiterhin viel Freude.
Katrin Voss-Lubert
Der Nikolaus-Club in Böfingen wurde vor 28 Jahren ins Leben gerufen. Nun sind natürlicherweise die Nikoläuse 28 Jahre älter geworden, also in einem Alter, in dem auch andere Bischöfe um die Entbindung von ihren Aufgaben nachsuchen. In diesem Jahr sind alle alten Nikoläuse hier in Böfingen nochmals voll aktiv, um die anstehenden Aufgaben und Besuche zu erledigen und dabei vor allem den Kindern eine große Freude zu machen. Der Nikolaus-Club entstand damals als ein Familienkreis, der in der Gemeinde das Nikolaus-Brauchtum pflegte und bis heute pflegt. Aus diesem „Arbeitskreis“ wurde im Laufe der Jahre ein Freundeskreis, der sich neben den Nikolaus-Aktivitäten mehrmals im Jahr zu gemeinsamen Unternehmungen trifft. Wohl dem, der das Glück hat, in solch einem Familienkreis zu sein!
Für Jüngere besteht nun eine gute Gelegenheit, diese Tradition in einem - vielleicht auch ökumenischen - Nikolaus-Club 2.0 weiter zu führen. Die bisherigen Nikoläuse würden einer Neugründung, wenn gewünscht, mit Rat und Tat jederzeit zur Seite stehen (Kontakt: Wolfgang Schlott, Tel. 0731 265941 E-Mail:
In der Besetzung des Kirchengemeinderates gibt es leider eine Veränderung mitzuteilen. Cornelia Pleyer hat aus persönlichen Gründen ihr Mandat niedergelegt. Wir bedauern das sehr, sind aber froh und dankbar, dass sie uns weiterhin an vielen anderen Stellen unterstützt. Sie bleibt Ansprechpartnerin für unsere Ministranten und wird sich wie bisher um die Jugendlichen in der Gemeinde kümmern. Herzlichen Dank, Conny. Herzlichen Dank an dieser Stelle auch an Maria Wolf. Sie wird nun doch das Mandat als gewählte Kirchengemeinderätin annehmen. Sie hat aufgrund der offenen Wahl zum Kirchengemeinderat im Frühjahr 2015 ausreichend Stimmen bekommen. Zum damaligen Zeitpunkt war es ihr aber noch nicht möglich, die Wahl anzunehmen. Nun wird sie die Lücke schließen. Nach den Sommerferien nahm die Arbeit des neu gewählten KGR langsam Fahrt auf. Die Vorbereitungen auf das Jubiläum im Mai 2016 übernimmt das „Organisationsteam-Jubiläum“. In diesem Team sind außer Kirchengemeinderäten auch noch andere Unterstützer. Der Termin für das Jubiläum ist festgelegt auf den Tag des Fronleichnamsfestes, Donnerstag, 26.Mai 2016. Die Entscheidung über die Anschaffung eines Kunstwerks ist im Juli gefallen. Was bisher fehlte: Natürlich der Heilige Josef. Die Tochter von Josef Baumhauer, der unsere Kirche künstlerisch gestaltet hat, Frau Monika Baumhauer, wird unsere Kirche um ein Gemälde des Hl. Josef komplettieren. Da sind wir sehr gespannt. In der Klausur am13./14.11.2015 werden wir dann einen Blick in die Zukunft unserer Gemeinde wagen. Vieles unterliegt der ständigen Veränderung, auch die Kirchengemeinde verändert sich fortwährend, sodass eine gemeinsame Standortbestimmung und eine gemeinsame Zielsetzung notwendig sind.
Ca. 30 bis 40 Tausend Euro wird diese notwendige Maßnahme kosten. Spenden für unser Projekt überweisen Sie bitte auf das Konto der Kirchengemeinde Guter Hirte
Kontonummer 32078
bei der Sparkasse Ulm
BLZ 630 500 00
Sehr gut können sie uns auch mit einem zinslosen Darlehen (Vertrag als PDF zum download) unterstützen. Auf Wunsch stellt das Pfarrbüro auch gerne eine Spendenbescheinigung aus.
Allen Spendern, sowie Darlehensgebern, ein herzliches Vergelt’s Gott.
Wolfgang Feilen, 2. Vositzender des KGR
Zwölf! – Sind etwa alle Apostel? So lautet unser Jahresthema 2016. Das neue Kirchenjahr hat am 1. Advent begonnen. Jedem Monat wollen wir einen Apostel zuordnen.
Erwarten eine der vier Haltungen, die uns leiten, wenn wir uns einlassen auf den Prozess „Kirche am Ort – Kirche an vielen Orten gestalten“. Was ist uns wichtig in unserem Leben als Christen und in unserer Kirche? Mit welchen Menschen sind wir verbunden? Seelenverwandt? Wie werden Christsein und Kirche in der Zukunft aussehen? Was dürfen wir erwarten? Von uns selbst? Von unserer Kirche? Von Gott? Er will uns begegnen. Er will uns nahe kommen. Dort, wo wir ihn erwarten, und an uns unbekannten Orten, bei uns fremden Menschen, in wenig vertrauten Lebenssituationen.
Pfarrer Dr. Bernhard Lackner
------ Aktueller Spendenstand -----
So lautet das Jahresthema in unserer Seelsorgeeinheit Böfingen – Jungingen für das neue Kirchenjahr, das am ersten Adventssonntag beginnt. Ursprünglich hatten wir geplant, das Jahresthema von 2017 „Kirche am Ort – Kirche an vielen Orten gestalten“, abgekürzt „KiamO“, im neuen Jahr 2018 beizubehalten, weil der Prozess „KiamO“ auf zwei Jahre angelegt ist. Doch dann kam im Gemeinsamen Ausschuss der Seelsorgeeinheit, der gleichzeitig Prozessteam für „KiamO“ ist, die Idee auf, das Jahresthema in modifizierter Form weiter zu führen. Das gleiche Thema mit neuen Akzenten. So entstand der Titel „Wandlung der Gesellschaft – Wandlung der Kirche“. Wandlung der Gesellschaft. Unsere Gesellschaft verändert sich rasant. Stichworte sind Globalisierung und Digitalisierung. Das merken wir deutlich. Das Leben in unserer Welt wird vielgestaltiger, bunter, internationaler - und schneller. Das gilt auch für unsere Kirche und für unsere Gemeinden. Der Wandel ist unübersehbar. Wie reagieren wir darauf? Mit dem Begriff der Wandlung. Hier kommen Evangelium und christlicher Glaube ins Spiel. Veränderung und Wandel können verunsichern, Angst machen. Doch Wandel ist nichts Schlechtes. In jeder heiligen Messe feiern wir die Wandlung. Sie ist das Zentrum des Geschehens. Aus Brot und Wein werden Leib und Blut Christi. So glauben wir. Wir selber sind durch den Glauben und durch die Sakramente der Taufe und der Eucharistie Leib Christi, und wir werden es immer mehr, sooft wir das Brot des Lebens empfangen. Was wir im Gottesdienst feiern, das prägt und verändert im besten Fall uns selbst, unser Leben und das Leben unserer Welt. Wie kann diese Wandlung geschehen? Wie wollen wir unser Christsein wandeln, unsere Kirche, unsere Welt? Wo hat diese Wandlung im positiven Sinne schon begonnen? Solche und ähnlichen Fragen werden wir im neuen Kirchenjahr stellen und so gut es geht beantworten. In den Gottesdiensten, in den verschiedenen Initiativen, Gruppen und Veranstaltungen. Dabei vergessen wir die vier Haltungen nicht, die uns im ersten Schritt von KiamO mit auf den Weg gegeben sind: Vertrauen. Erwarten. Wertschätzen. Lassen. Wir sind gespannt zu sehen - wie das geht: Wandlung der Gesellschaft – Wandlung der Kirche.
Pfarrer Dr. Bernhard Lackner
Das ist unser Jahresthema für 2019. Es steht beim Propheten Hosea (10, 12). Er lebte um das Jahr 750 v. Chr. Das Königreich Israel erlebte damals einen rasanten Aufschwung. Die Wirtschaft boomte. Der Wohlstand nahm zu, doch nicht für alle. Die Reichen wurden immer reicher, die Armen ärmer. Die Israeliten verehrten Jahwe, den Gott Israels, und die Götter ihrer Nachbarn, der Kanaaniter, vor allem Baal, den Gott der Fruchtbarkeit und des Handels. Außenpolitisch wurde es gefährlich. Die Großmächte Ägypten und Assur bedrohten Israel. Hosea sah dies mit Sorge. Scharf kritisierte er die Ausbeutung der Armen und die Verehrung fremder Götter. Hosea droht: Gott wird sein Volk dafür bestrafen. Die Strafe kommt. Im Jahr 722 erobern die Assyrer das Nordreich Israel samt der Hauptstadt Samaria. Doch Gott verzeiht seinem Volk. Er schenkt ihm einen neuen Anfang. „Nehmt Neuland unter den Pflug! Es ist Zeit, den Herrn zu suchen; dann wird er kommen und Gerechtigkeit auf euch regnen lassen.“ Nehmt Neuland unter den Pflug! Das ist unser Jahresthema 2019. Es steht am Abschluss des Projekts Kirche am Ort – Kirche an vielen Orten gestalten. Wir schauen nach vorne. Wir gehen gemeinsam unseren Weg. Was ist uns dabei wichtig? Unverzichtbar? Wir erleben unsere Kirche als Ort, an dem wir Gemeinschaft erfahren, miteinander und mit Gott. Dafür wollen wir uns einsetzen. Dafür haben wir in den letzten zwei Jahren Neues begonnen: Erstkommunion und Firmung – wir versuchen, die Kinder, die Jugendlichen und ihre Familien stärker in den Gottesdienst und in die Kirche hineinzunehmen. Es gibt eine eigene Osterfeier für Familien. Wir haben einen gemeinsamen Kirchenchor gegründet für Böfingen und Jungingen und einen Kinderchor in Jungingen. Wir haben eine Broschüre erstellt, in der alle Initiativen der Gemeinde in Böfingen in Bild und Text dargestellt sind. Wir haben den Gemeindeflyer von Jungingen überarbeitet. Eine Gruppe des Katholischen Deutschen Frauenbundes wurde gegründet. In Jungingen gibt es jetzt einen Ausflug der evangelischen und der katholischen Kirchengemeinderäte und einen Stand beider Kirchen beim Herbstmarkt, in Böfingen einen Stand der evangelischen Kirchengemeinde beim Christkindlesmarkt. Gemeinsam gehen wir unseren Weg geleitet von vier Haltungen: Vertrauen, Wertschätzen, Lassen, Erwarten. Wir sind gespannt, was Gott mit uns vorhat. Nehmt Neuland unter den Pflug!
Pfarrer Dr. Bernhard Lackner
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