250 Weiß-, Brat-, Rote-Würste und Steaks, Kuchen, bis er weg war, 3 m Salatbuffet, Sprudel, Kaffee, Saft und Bier und Cola, toller Sound durch 16 Big-Band-Musiker, Festbesucher aus den Böfinger Gemeinden und Gäste darüber hinaus (sogar OB-Wahl-Prominenz), viele fleißigen helfenden Hände im Vorder- und im Hintergrund, und das Wetter, das gehalten hat, ergaben mit dem ökumenischen Gottesdienst am Beginn und der Vernissage zur Ausstellung in der Kirche einen Wunderschönen 4. Böfinger Big Band Biergarten. Der 5. BBBB ist vereinbart am ersten Sonntag nach den Sommerferien, dem 18. September 2016.
Das konnten wir in der Kinderkirche von St. Josef am Sonntag, 18.10., ganz konkret erleben: Viele Kinder waren da und haben super mitgemacht! Wir haben, in Anlehnung an das Münsterjubiläum, einen tollen Lego-Kirchturm gebaut. Alle waren mit Feuereifer bei der Sache und hatten viel Freude. Groß und bunt stand der Turm, von vielen Kinderhänden gestaltet, dann in unserer Mitte. Die Kinder konnten erleben, was es bedeutet, gemeinsam Kirche zu sein: Eine Gemeinschaft zu sein, in der man gerne ist und in der jeder seinen Platz finden kann. Kirche ist das Haus Gottes, in dem man Geschichten von Jesus hört, singen, beten, lachen und sich freuen kann. Kirche sind wir alle zusammen. Wir danken für die rege Teilnahme und freuen uns schon auf die nächste Kinderkirche.
Claudia Faig, Yvonne Schefler, Martina Stöhr, Melanie Zink
Am 27.09.2015 stand für einen Gottesdienst lang nochmals unser Jahresthema im Mitteilpunkt: Die Zeit ist erfüllt. Das Reich Gottes ist da! Mit von der Partie waren wieder ca. 50 biblische Erzählfiguren in unterschiedlichen Größen, die den Gottesdienstbesuchern verschiedene Bibelstellen zum Reich Gottes veranschaulicht haben. In einem Vorbereitungsworkshop hatten die Teilnehmer ihre Vorstellungen zum Thema „in Szene gesetzt“. Vielen Dank an dieser Stelle an Jutta Keim, die uns wieder mit Figuren, Material und Rat und Tat unterstützt hat und natürlich an die Teilnehmer mit ihren kreativen Ideen! Im Gottesdienst hat Pfarrer Dr. Lackner die Szenen und Gedanken der Workshopteilnehmer virtuos miteinander verknüpft und so diese besondere Art des Gottesdienstes wieder zu einem echten Erlebnis gemacht.
Christiane Röder
Am Samstag, 04.07.2015 fand in der Kita St. Christophorus das diesjährige Sommerfest statt. Zu diesem Anlass wurde die Premiere des Musicals die "Böfinger Stadtmusikanten" aufgeführt. Bereits seit mehreren Monaten waren alle Kinder fleißig am Üben von Text und Liedern. Das Stück wurde von einer Erzieherin und der Kitaleitung gemeinsam geschrieben und mit den Kindern verwirklicht. Obwohl es sehr viel Arbeit war, hat es allen Beteiligten jederzeit Freude bereitet. Aufgrund des hohen Engagements im Bereich der musikalischen Kompetenzen der Kinder hat die Kita sich beworben, als qualifizierte Kita mit dem Zertifikat "Carusos" des deutschen Chorverbandes ausgezeichnet zu werden. Neben Kriterien, wie täglich 30 Minuten zu singen, muss das musikalische Konzept auch in der Konzeption verankert sein, sowie ein Liederschatz mit über 50 Liedern aus verschieden Taktarten und Sprachen bei den Kindern bekannt sein. Auch das regelmäßige Arbeiten mit Instrumenten gehört dazu. All dies und noch viele weitere Kriterien erfüllt die Kita St. Christophorus und wurde deshalb am 06.07.2015 mit den "Carusos" ausgezeichnet. Für die pädagogischen Mitarbeiter steht fest: Singen verbindet über Glaube und Nationalität hinaus. Singen fördert das Gemeinschaftsgefühl, die Sprache, das komplexe Denken, die Sinne und auch alle anderen Entwicklungsbereiche. Gerade deshalb wird auch in Zukunft in der Kita viel gesungen!
Das Kita-Team
Seit dem vergangenem KITA-Jahr darf sich die Böfinger KITA St. Christophorus "Haus der kleinen Forscher" nennen. Täglich werden in der Einrichtung pädagogisch wertvolle Angebote zum naturwissenschaftlichen Forschen angeboten. Momentan vertiefen sich die Kinder und Erzieher in die Projektthemen Farben und Märchen. Ebenso erhielt die KITA die Qualitätsmarke "Die Carusos! Jedem Kind seine Stimme". In gemeinschaftlicher Atmosphäre treffen sich Kindergarten und Krippe zum Musizieren. Musikalische Elemente sind tägliche Rituale, die die Kinder sowohl im Alltag als auch sprachlich unterstützen. Den Abschluss für die Zertifizierung stellte die Musicalaufführung "Böfinger Stadtmusikanten" am Sommerfest der Einrichtung dar. Doch die KITA die seit September 2013 mit zwei Krippengruppen erweitert wurde und 2014 ihr 50 Jähriges Jubiläum feierte, steckt sich stetig neue Ziele. Dieses KITA-Jahr steht die Qualifizierung für "BEKI-Bewusste Kinderernährung" an. Die Grundlagen wurden hier schon im vergangenen KITA-Jahr gelegt. Elemente des Projekts sind gemeinschaftlich gestaltete Kochtage, Snackzubereitung, gemeinsames & gesundes Frühstück. Zu den Aktivitäten bindet das Team auch selbstverständlich die Eltern mit ein. Die Eltern unterstützen das Team gerne. Das EU-Schulfruchtprogramm Baden Württembergs unterstützt hier die Einrichtung und beliefert diese mit frischen Obst und Gemüse vom BIO Bauern. Die steigenden Anmeldezahlen sowie ein kompetentes, liebevolles Team, unter der Leitung von Frau Krause, sprechen für die hohe Qualität der Kindertagesstätte. Das Team vermittelt eine familiäre Stimmung und legt viel Wert auf eine erziehungspartnerschaftliche Arbeit zum Wohle des Kindes. In der KITA St. Christophorus werden die ganz kleinen zu sehr großen Kompetenten eigenständigen Persönlichkeiten.
Das KiTa-Team
Ca. 30 bis 40 Tausend Euro wird diese notwendige Maßnahme kosten. Spenden für unser Projekt überweisen Sie bitte auf das Konto der Kirchengemeinde Guter Hirte
Kontonummer 32078
bei der Sparkasse Ulm
BLZ 630 500 00
Sehr gut können sie uns auch mit einem zinslosen Darlehen (Vertrag als PDF zum download) unterstützen. Auf Wunsch stellt das Pfarrbüro auch gerne eine Spendenbescheinigung aus.
Allen Spendern, sowie Darlehensgebern, ein herzliches Vergelt’s Gott.
Wolfgang Feilen, 2. Vositzender des KGR
Zwölf! – Sind etwa alle Apostel? So lautet unser Jahresthema 2016. Das neue Kirchenjahr hat am 1. Advent begonnen. Jedem Monat wollen wir einen Apostel zuordnen.
Erwarten eine der vier Haltungen, die uns leiten, wenn wir uns einlassen auf den Prozess „Kirche am Ort – Kirche an vielen Orten gestalten“. Was ist uns wichtig in unserem Leben als Christen und in unserer Kirche? Mit welchen Menschen sind wir verbunden? Seelenverwandt? Wie werden Christsein und Kirche in der Zukunft aussehen? Was dürfen wir erwarten? Von uns selbst? Von unserer Kirche? Von Gott? Er will uns begegnen. Er will uns nahe kommen. Dort, wo wir ihn erwarten, und an uns unbekannten Orten, bei uns fremden Menschen, in wenig vertrauten Lebenssituationen.
Pfarrer Dr. Bernhard Lackner
------ Aktueller Spendenstand -----
So lautet das Jahresthema in unserer Seelsorgeeinheit Böfingen – Jungingen für das neue Kirchenjahr, das am ersten Adventssonntag beginnt. Ursprünglich hatten wir geplant, das Jahresthema von 2017 „Kirche am Ort – Kirche an vielen Orten gestalten“, abgekürzt „KiamO“, im neuen Jahr 2018 beizubehalten, weil der Prozess „KiamO“ auf zwei Jahre angelegt ist. Doch dann kam im Gemeinsamen Ausschuss der Seelsorgeeinheit, der gleichzeitig Prozessteam für „KiamO“ ist, die Idee auf, das Jahresthema in modifizierter Form weiter zu führen. Das gleiche Thema mit neuen Akzenten. So entstand der Titel „Wandlung der Gesellschaft – Wandlung der Kirche“. Wandlung der Gesellschaft. Unsere Gesellschaft verändert sich rasant. Stichworte sind Globalisierung und Digitalisierung. Das merken wir deutlich. Das Leben in unserer Welt wird vielgestaltiger, bunter, internationaler - und schneller. Das gilt auch für unsere Kirche und für unsere Gemeinden. Der Wandel ist unübersehbar. Wie reagieren wir darauf? Mit dem Begriff der Wandlung. Hier kommen Evangelium und christlicher Glaube ins Spiel. Veränderung und Wandel können verunsichern, Angst machen. Doch Wandel ist nichts Schlechtes. In jeder heiligen Messe feiern wir die Wandlung. Sie ist das Zentrum des Geschehens. Aus Brot und Wein werden Leib und Blut Christi. So glauben wir. Wir selber sind durch den Glauben und durch die Sakramente der Taufe und der Eucharistie Leib Christi, und wir werden es immer mehr, sooft wir das Brot des Lebens empfangen. Was wir im Gottesdienst feiern, das prägt und verändert im besten Fall uns selbst, unser Leben und das Leben unserer Welt. Wie kann diese Wandlung geschehen? Wie wollen wir unser Christsein wandeln, unsere Kirche, unsere Welt? Wo hat diese Wandlung im positiven Sinne schon begonnen? Solche und ähnlichen Fragen werden wir im neuen Kirchenjahr stellen und so gut es geht beantworten. In den Gottesdiensten, in den verschiedenen Initiativen, Gruppen und Veranstaltungen. Dabei vergessen wir die vier Haltungen nicht, die uns im ersten Schritt von KiamO mit auf den Weg gegeben sind: Vertrauen. Erwarten. Wertschätzen. Lassen. Wir sind gespannt zu sehen - wie das geht: Wandlung der Gesellschaft – Wandlung der Kirche.
Pfarrer Dr. Bernhard Lackner
Das ist unser Jahresthema für 2019. Es steht beim Propheten Hosea (10, 12). Er lebte um das Jahr 750 v. Chr. Das Königreich Israel erlebte damals einen rasanten Aufschwung. Die Wirtschaft boomte. Der Wohlstand nahm zu, doch nicht für alle. Die Reichen wurden immer reicher, die Armen ärmer. Die Israeliten verehrten Jahwe, den Gott Israels, und die Götter ihrer Nachbarn, der Kanaaniter, vor allem Baal, den Gott der Fruchtbarkeit und des Handels. Außenpolitisch wurde es gefährlich. Die Großmächte Ägypten und Assur bedrohten Israel. Hosea sah dies mit Sorge. Scharf kritisierte er die Ausbeutung der Armen und die Verehrung fremder Götter. Hosea droht: Gott wird sein Volk dafür bestrafen. Die Strafe kommt. Im Jahr 722 erobern die Assyrer das Nordreich Israel samt der Hauptstadt Samaria. Doch Gott verzeiht seinem Volk. Er schenkt ihm einen neuen Anfang. „Nehmt Neuland unter den Pflug! Es ist Zeit, den Herrn zu suchen; dann wird er kommen und Gerechtigkeit auf euch regnen lassen.“ Nehmt Neuland unter den Pflug! Das ist unser Jahresthema 2019. Es steht am Abschluss des Projekts Kirche am Ort – Kirche an vielen Orten gestalten. Wir schauen nach vorne. Wir gehen gemeinsam unseren Weg. Was ist uns dabei wichtig? Unverzichtbar? Wir erleben unsere Kirche als Ort, an dem wir Gemeinschaft erfahren, miteinander und mit Gott. Dafür wollen wir uns einsetzen. Dafür haben wir in den letzten zwei Jahren Neues begonnen: Erstkommunion und Firmung – wir versuchen, die Kinder, die Jugendlichen und ihre Familien stärker in den Gottesdienst und in die Kirche hineinzunehmen. Es gibt eine eigene Osterfeier für Familien. Wir haben einen gemeinsamen Kirchenchor gegründet für Böfingen und Jungingen und einen Kinderchor in Jungingen. Wir haben eine Broschüre erstellt, in der alle Initiativen der Gemeinde in Böfingen in Bild und Text dargestellt sind. Wir haben den Gemeindeflyer von Jungingen überarbeitet. Eine Gruppe des Katholischen Deutschen Frauenbundes wurde gegründet. In Jungingen gibt es jetzt einen Ausflug der evangelischen und der katholischen Kirchengemeinderäte und einen Stand beider Kirchen beim Herbstmarkt, in Böfingen einen Stand der evangelischen Kirchengemeinde beim Christkindlesmarkt. Gemeinsam gehen wir unseren Weg geleitet von vier Haltungen: Vertrauen, Wertschätzen, Lassen, Erwarten. Wir sind gespannt, was Gott mit uns vorhat. Nehmt Neuland unter den Pflug!
Pfarrer Dr. Bernhard Lackner
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